Bundespräsident Wulff in Fukushima

12. Februar 2016 - 2:36 Uhr

Bundespräsident Christian Wulff ist im Katastrophengebiet der Provinz Fukushima eingetroffen, um mit Opfern und Hinterbliebenen der schweren Zerstörungen vom März 2011 zu sprechen. In Iwaki, etwa 50 Kilometer von der Stadt Fukushima entfernt, trifft Wulff mit Menschen zusammen, die nach dem Reaktorunfall ihre Häuser verlassen mussten. Hier leben noch immer Tausende in einer Behelfswohnsiedlung.

In der Küstenstadt Toyoma will sich der Bundespräsident ein Bild von den nach wie vor unübersehbaren Zerstörungen durch den Tsunami machen, der nach dem verheerenden Erdbeben die Region verwüstet hat. Danach nimmt Wulff an einem Konzert für die Opfer der Katastrophe teil und spricht mit dem Gouverneur der Präfektur Fukushima.

Schon mehrfach auf seiner am Sonntag begonnen Japanreise hat Wulff den Opfern und Hinterbliebenen weitere Unterstützung aus Deutschland zugesagt. Auch sieben Monate nach Erdbeben, Tsunami und Atomunfall sind noch Zehntausende ohne Obdach.