19. Bundesliga-Spieltag

Pleite gegen Hoffenheim: Werder verpasst Befreiungsschlag

Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim
Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim
© dpa, Carmen Jaspersen

26. Januar 2020 - 19:51 Uhr

Werder kriegt nix gebacken

Werder Bremen hat die Niederlagen der Keller-Konkurrenz aus Mainz und Köln nicht genutzt und zappelt im Abstiegskampf weiter wie ein Hering im Fischernetz. Am 19. Bundesliga-Spieltag verloren die Grün-Weißen im heimischen Weserstadion sang- und klanglos mit 0:3 gegen 1899 Hoffenheim und verharren auf dem Relegationsplatz. Das einzig Positive aus Werder-Sicht an diesem Sonntag: Schlusslicht Fortuna Düsseldorf verlor bei Bayer Leverkusen 0:3 und bleibt zwei Punkte hinter den Bremern.

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim 0:3 (0:0)

Tore: 0:1 Kaderabek (65.), 0:2 Baumgartner (79.), 0:3 Adamyan (83.)

Eine Stunde herrschte gähnende Langeweile an der Weser. Selbst die sonst so fidelen Flusskrebse vergruben sich angeödet im Ufer-Morast. Dann nahm die Bremer Krise ihren Lauf. Nach einer Ecke wurde Klaassens missglückter Befreiungsschlag zur Bogenlampe über den eigenen Keeper, Kaderabek brauchte die Kugel nur noch reinzuspitzeln. Und weil es so einfach war, versuchte sich Baumgartner erfolgreich mit der Hacke für Ömmel-Tor Nummer 2. Während die ersten Flusskrebse Richtung Hunte auswanderten, ging Werder vor die Hunde.​

Bayer Leverkusen - Fortuna Düsseldorf 3:0 (1:0)

LEVERKUSEN, GERMANY - JANUARY 26: Kai Havertz of Leverkusen celebrates his team's first goal as Markus Suttner of Duesseldorf reacts during the Bundesliga match between Bayer 04 Leverkusen and Fortuna Duesseldorf at BayArena on January 26, 2020 in Le
Nationalspieler Kai Havertz brachte Bayer Leverkusen gegen Fortuna Düsseldorf auf die Siegerstraße
© Bongarts/Getty Images, Bongarts, ag

Tore: 1:0 Havertz (40.), 2:0 L. Bender (79.), 3:0 Alario (89./FE)

Fortuna-Coach Funkel hatte seine Mannschaft gut eingestellt. Von der ersten Minute an nahmen die Gäste den Kampf an - und präsentierten sich auch offensiv auf Augenhöhe. Effizient aber war nur Bayer. Eine Bellarabi-Flanke nickte Havertz kurz vor der Pause ein.

Auch in Hälfte 2 blieb es beim offenen Schlagabtausch. Hennings (62.) verpasste die größte Möglichkeit zum Ausgleich, fand seinen Meister in Hradecky. 10 Minuten vor Schluss jedoch brach das neue Schlusslicht ein.

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