Bundesliga: Nächster Rückschlag für Frankfurt - Mainz kommt nicht vom Fleck

Frankfurt verliert 1:2 in Bremen und kassiert die vierte Auswärtsniederlage in Folge
Der Moment, der das Spiel entscheidet: Frankfurts Torhüter Lukas Hradecky lässt den Ball zum 1:2 in Bremen durch die Flossen flutschen.
imago sportfotodienst, imago/Nordphoto, nordphoto / Ewert

Werder zuhause weiter eine Macht - Mainz nicht

Ein dicker Patzer von Torwart Lukas Hradecky hat den Champions-League-Ambitionen von Eintracht Frankfurt einen Dämpfer versetzt. Beim 1:2 am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen ließ der bis dahin starke Keeper in der 79. Minute den Ball durch die Hände zum Siegtreffer der Hanseaten rutschen. Im Abschlussspiel des Ostersonntags verpasste der FSV Mainz 05 einen Befreiungsschlag und bleibt nach einem 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach weiter auf dem Relegationsplatz kleben.

Bremen - Frankfurt 2:1 (1:0)

Werder ging selbstbewusst zu Werke und nicht unverdient in Führung. Zlatko Junuzovic schloss einen Angriff über Marco Friedl und Thomas Delaney in der 28. Minute aus elf Metern ab. Makoto Hasebe fälschte die Kugel noch unhaltbar ab.

In einer flotten Partie blieb die Eintracht aber stets ebenbürtig und schaffte es schließlich, den starken Werder-Keeper Jiri Pavlenka zu überwinden: Ein Zuspiel von Marco Fabian leitete Kevin-Prince Boateng per Wucht-Hacke weiter zu Luka Jovic, der aus der Drehung einnetzte (53.).

Die Gäste bekamen nun zunehmend Oberwasser, legten sich dann aber selbst ein Ei ins Nest. Eine vermeintlich harmlose Junuzovic-Flanke verlängerte SGE-Kapitän Davic Abraham in Richtung Hradecky, der den Ball durch die Finger ins eigene Tor trudeln ließ (79.).

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Werder: Abstiegskampf ade

Für Frankfurt war es die vierte Auswärtsniederlage nacheinander, mit der es auf Platz 6 abrutschte. Die Bremer hingegen blieben auch im neunten Heimspiel unter Trainer Florian Kohfeldt ungeschlagen, feierten den vierten Heimsieg in Folge und dürften mit dem Abstiegskampf bei einem Vorsprung von elf Punkten auf den Relegationsrang nichts mehr zu tun haben.

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