Bundesliga: Karl-Heinz Rummenigge verlangt von den Schiris besonderen Schutz für Bayern-Spieler

Nach Ansicht von Rummenigge ist der DFB gefordert

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat nach den jüngsten Verletzungen beim FC Bayern München eine scharfe Reaktion des Deutschen Fußball-Bundes gefordert.

Bayern-Boss sieht Strafe gegen Bellarabi als Schritt in die richtige Richtung

Der berühmt-berüchtigte Bayern-Dusel hat es sogar zu einem eigenen Eintrag bei Wikipedia geschafft, jetzt fordert Karl-Heinz Rummenigge explizit einen Bayern-Schutz durch die Schiedsrichter. "Was uns allen nicht gefällt, ist ein bisschen die Gangart, wie gegen uns gespielt wird. Das ist etwas, was abgestellt werden muss in der Bundesliga, da sind der DFB und insbesondere die Schiedsrichter gefragt, dass sie ein bisschen die Stürmer und Spieler schützen", sagte der Vorstandschef der Bayern vor dem Abflug zur Champions-League-Partie bei Benfica Lissabon.

Rummenigge sieht für die harte Gangart der Gegner auch die öffentliche Debatte um die Überlegenheit des Serienmeisters als Ursache. Es werde diskutiert nach dem Motto: "Jedes Mittel ist recht, um dem FC Bayern Probleme zu machen oder ihn zu stoppen", sagte er. "Diese Diskussion ist ein Stück weit unsäglich und auch völlig unfair."

Die Vier-Spiele-Sperre gegen den Leverkusener Karim Bellarabi nach dessen üblem Foul an Rafinha sieht Rummenigge als ersten Schritt in die richtige Richtung. "Ich freue mich nie über Strafen von Spielern, aber in dem Fall könnte es ein Exempel sein, das man statuiert hat, um zu zeigen, dass man bereit ist, durchzugreifen."

Völler sagt: Danke, Uli!

Bayer hat die Strafe akzeptiert und ist froh, dass es nicht schlimmer gekommen ist. Rudi Völler weiß auch, bei wem er sich zu bedanken hat. "Uli Hoeneß hat uns mit seinen Aussagen sogar einen Gefallen getan", sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer der 'Bild'. "Dadurch wurden es nur vier statt fünf Spiele." Hoeneß hatte das Foul Bellarabis gegen Bayern-Spieler Rafinha mit den Formulierungen "geisteskrank" und "vorsätzliche Körperverletzung" kommentiert.