Bundesliga: Karim Bellarabi nach "geisteskrankem" Foul an Rafinha für vier Spiele gesperrt

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18. September 2018 - 10:03 Uhr

Sportgericht wertet ein grobes Foul

Das Sportgericht des DFB hat Karim Bellarabi wegen seines groben Fouls an Rafinha vom FC Bayern vier Spiele gesperrt. Zusätzlich muss der Leverkusener 10.000 Euro Strafe zahlen. 

Bellarabi entschuldigte sich bei Rafinha

Referee Tobias Welz hatte Bellarabi (80.) im Duell zwischen den Münch-nern und Bayer des Feldes verwiesen. Nach seinem harten Einsteigen zeigte der 28-Jährige Reue. "Ich möchte mich bei Rafinha für das unnötige Foul entschuldigen, es war keine Absicht von mir! Gute Besserung", postete Bellarabi bei Instragram.

Hoeneß: "Foul war geisteskrank"

"Das Foul von Bellarabi war natürlich geisteskrank. Das ist vorsätzliche Körperverletzung", polterte Uli Hoeneß nach dem Spiel über die Szene, bei der Rafinha einen Innenbandteilriss am linken Sprunggelenk erlitt. Aufgrund der Verletzung wird der Brasilianer mehrere Wochen fehlen. "So einer gehört drei Monate gesperrt - und zwar für Dummheit" lautete die Forderung des Bayern-Bosses.

"Ich hätte keine Rote Karte gegeben", entgegnete Bayer-Sportchef Rudi Völler, der zumindest in einem Punkt Hoeneß zustimmte: "Aber es war ein dummes Foul."