Bundesliga: HSV und Wolfsburg zittern weiter - Mainz macht Schalke zum Vizemeister

FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - MAY 05: Bobby Wood of Hamburg reacts during the Bundesliga match between Eintracht Frankfurt and Hamburger SV at Commerzbank-Arena on May 5, 2018 in Frankfurt am Main, Germany. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)
Die 2. Liga naht: Der Hamburger SV braucht nach der 0:3-Pleite in Frankfurt Schützenhilfe zur Rettung
Bongarts/Getty Images, Bongarts

Klare Klatschen für Hamburg und Wolfsburg

Der Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga bleibt bis zum letzten Moment spannend. Am 33. und vorletzten Spieltag ging der VfL Wolfsburg 1:4 in Leipzig unter, bleibt aber auf Relegationsrang 16, weil auch der Hamburger SV in Frankfurt klar verlor. Gerettet ist im Keller nur der FSV Mainz, der überraschend Dortmund düpierte - und Schalke damit zum Vizemeister machte. Freiburg braucht nach einem 1:3 in Gladbach noch einen Punkt zum Klassenerhalt. Im Kampf um die Champions-League-Plätze 3 und 4 liegt Dortmund vor Hoffenheim und Leverkusen.

Frankfurt - Hamburg 3:0 (1:0)

Der Hamburger SV bleibt vor dem letzten Spieltag auf Platz 17 hängen. Dabei jubelten die 'Rothosen' in Frankfurt gleich zweimal: Tore von Tatsuya Ito (25.) und Lewis Holtby (69.) zählten wegen Abseits aber nicht. Frankfurt schoss in Minute 31 erstmals aufs Tor und gleich ins Netz. Marius Wolf schob nach elegantem Steckpass von Sebastien Haller ein. Für den HSV hatte Bobby Wood das 1:1 auf dem Fuß (66.), scheiterte aber an Eintracht-Tormann Lukas Hradecky. In der Schlussphase machte Hamburg auf und fing sich noch zwei Tore durch Omar Mascarell (77.) und Comebacker Alex Meier (90+1.).

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Leipzig - Wolfsburg 4:1 (2:0)

Wolfsburg begann stark: Divock Origi traf das Außennetz (2.), Peter Gulasci parierte gegen Josip Brekalo (9.) und Origi (12.). Nach 15 Minuten wachte Leipzig auf: Robin Knoche rettete gegen Ademola Lookman stark, leistete sich 9 Minuten später aber einen Stellungsfehler, den Lookman zum 1:0 nutzte. Wolfsburg war nun von der Rolle, allen voran Felix Uduokhai: Timo Werner traf nach Luftloch des Verteidigers zum 2:0 (34.), auch das 3:1 durch Lookman (52.) fiel nach Mega-Bock des Jung-Wolfs. Zwischenzeitlich traf Daniel Didavi (48.), ehe Jean-Kevin Augustin (64.) alles klarmachte.

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Dortmund - Mainz 1:2 (1:2)

Die Mainzer feiern mit dem 2:1 in Dortmund den Klassenerhalt. Weil der BVB den Start komplett verpennte, führte Mainz nach 13 Minuten 2:0. Ridle Baku erzielte im 2. Bundesligaspiel sein zweites Tor (4.), Yoshinori Muto nickte eine Flanke von Pablo de Blasis mit dem Scheitel ins Netz (13.). Dortmunds Antwort gab Maximilian Philipp (16.): Per Drehschuss verkürzte der Youngster auf 1:2. Mainz blieb bei Kontern durch Alexander Hack (29.) und de Blasis (42.) gefährlich. In Halbzeit 2 drückte der BVB, traf trotz guter Chancen aber nicht ins Netz.

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Augsburg - Schalke 1:2 (1:2)

Der FCA legte munter los: Alfred Finnbogason nutzte einen Aussetzer der 'Knappen' Ralf Fährmann und Kehrer um ein Haar zur Führung (4.), sein Schuss blieb aber am Pfosten hängen. Schalke bestach mal wieder durch Effizienz: Thilo Kehrer hielt seinen Schlappen in einen Schuss von Guido Burgstaller - 0:1 (23.). Augsburg ließ sich nicht schocken: Nach einem schnell verwandelten Freistoß war Philipp Max zur Stelle (27.). Es war aber nicht Finnbogasons Tag: Der Stürmer lenkte einen Kehrer-Kopfball ins eigene Tor (34.) und machte Schalkes Vizemeisterschaft perfekt.

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M'gladbach - Freiburg 3:1 (1:0)

Freiburg zeigte sich in Gladbach zunächst auf Augenhöhe, verpasste es allerdings, sich klare Chancen zu erspielen. Die Hausherren dagegen nutzten ihre erste Chance zur Führung und hätten bei Matthias Ginters Lattentreffer (45.+1) sogar vor der Pause noch erhöhen können. Dies gelang dann Tobias Elvedi in der 2. Halbzeit nach einer Ecke (57.). Als Tim Kleindienst die Gäste mit seinem ersten Bundesligator (59.) hoffen ließ , schlug Josip Drmic(64.) mit einem sehr schönen Kopfballtreffer blitzschnell zurück.

Stuttgart - Hoffenheim 2:0 (1:0)

Hoffenheim beherrschte die Anfangsphase, Nadiem Amiri (5./6.) und Andrej Kramaric (9./12.) ließen beste Chancen liegen. So kam es, wie so oft im Fußball: Macht man vorne die Dinger nicht, erwischt es einen hinten. Eine Gentner-Flanke plumpste Mario Gomez vor die Füße (25.) - der traf erstmals seit neun Jahren wieder im VfB-Trikot zuhause. In Hälfte 2 wusste die TSG auch mit einem Mann mehr nichts anzufangen. Gomez' zweiter Schwabenstreich (74.) vermieste der Nagelsmann-Elf im Endspurt um die CL-Plätze die Laune.

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Bremen - Leverkusen 0:0

Bei Werder schien nach dem gesicherten Klassenerhalt ein wenig die Luft raus. Die Bremer taten relativ wenig für die Offensive. Für Bayer ging es hingegen noch um die Teilnahme an der Champions League, was die 'Werkself' dazu verleitete aktiver zu sein, ohne dabei jedoch Zählbares zustande zu bringen. Nach dem Pausentee erhöhten die Gäste noch mal das Tempo, als die Nachricht der drohenden Hoffenheim-Niederlage in Stuttgart rüberschwappte. Letztlich fehlte Bayer aber der absolute Wille.

Köln - FC Bayern 1:3 (1:0)

In einer Partie, in dem es für die einen nichts zu gewinnen und die anderen nichts zu verlieren gab, machte der Absteiger zunächst die bessere Figur. Bis zur Pause erspielten sich die Kölner vier Großchancen, wobei sie Bayern-Verteidiger Niklas Süle brauchten, um in Führung zu gehen (30.). Nach dem Seitenwechsel zeigte sich allerdings, warum Bayern ganz oben und der FC ganz unten steht. In zwei Minuten machten die Münchner mit einem Doppelpack durch James (59.) und Robert Lewandowski (61.) die harte Arbeit der Hausherren zunichte. Corentin Tolisso schnürte mit dem 3:1 den Sack zu (78.).

Hannover - Berlin 3:1 (3:0)

Die Hausherren erwischten in einer rassigen Anfangsphase einen Blitzstart: Martin Harnik verpflanzte eine 96-Kombo humorlos ins Hertha-Tor (4.). Nach 20 ausgeglichenen Minuten übernahm Hannover das Kommando und trieb die 'Alte Dame' vor sich her. Erst nickte Salif Sane einen Standard ein (40.), dann leitete Torjäger Niclas Füllkrug nach einem Konter die große Klassenerhalts-Party des Aufsteigers ein (42.). Hertha ließ sich nicht hängen: Davie Selkes Ehrentreffer (73.) störte Hannovers Festivitäten aber nicht im Mindesten.

Hier geht's zur Bundesliga-Tabelle nach dem 33. Spieltag