Kölns Marco Höger hofft auf Geisterspiele

DFL plant Spiele mit maximal 239 Personen im Stadion

07. April 2020 - 9:22 Uhr

Kölns Marco Höger spricht über das erste Geisterspiel

Was noch vor einem Monat bei den meisten Fans zu großem Unmut führte, klingt jetzt gar nicht mehr so schlecht: Geisterspiele. Und auch die Deutsche Fußball Liga hofft auf die Spiele mit leeren Rängen ab Ende April und plant laut 'Bild' nur noch 239 Menschen ins Stadion zu lassen. Im Video erklärt Kölns Mittfeldspieler Marco Höger, der das erste Geisterspiel wegen des Coronavirus miterlebt hat, wie es ist unter diesen Bedingungen zu spielen.

Die Personenanzahl ist reglementiert

Künftig dürfen nur noch 126 Personen in den Innenraum: Die Mannschaften in kompletter Stärke, pro Team sind nur noch acht Trainer, Betreuer und Ärzte zugelassen. Dazu kommen 113 Personen auf den Tribünen - darunter 30 Journalisten. Statt bislang zwölf werden nur noch vier Balljungen dabei sein. Die stärkste Gruppe im Innenraum stellt laut Blatt das Fernsehen mit 36 Personen.

Beim bis dato einzigen Geisterspiel der Bundesliga - am 11. März beim Mönchengladbacher 2:1 gegen Köln - waren noch 600 Menschen in den Borussia-Park: die Spieler, Trainer, wenige Journalisten, Ordner und Sanitäter. Die Zuschauerränge blieben leer.

Quelle:rtl.de/sid