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Bundesliga: FCB marschiert - HSV taumelt Richtung 2. Liga - S04 souverän

Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV) beim Spiel zwischen Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen , 17.02.2018. Hamburg *** Kyriakos Papadopoulos Hamburger SV at the match between Hamburg SV and Bayer 04 Leverkusen 17 02 2018 Hamburg Copyright: xSudheime
Kyriakos Papadopoulos steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Der HSV taumelt nach dem 1:2 gegen Leverkusen Richtung 2. Liga. © imago/Eibner, Sudheimer /Eibner-Pressefoto, imago sportfotodienst

Lage in Hamburg und Köln immer hoffnungsloser

Etwas mehr als eine Stunde sah es am 23. Spieltag der Bundesliga so aus, als könnte der FC Bayern tatsächlich mal wieder ein Spiel verlieren. Dann aber kamen die Stürmer Sando Wagner und Robert Lewandowski ums Eck und schossen die Münchner zu einem 2:1-Sieg in Wolfsburg.

Einen souveränen Erfolg feierte dagegen der FC Schalke beim 2:0 gegen 1899 Hoffenheim. Beim Hamburger SV gehen nach dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen im Abstiegskampf langsam, aber sicher die Lichter aus. Auch das Schlusslicht 1. FC Köln landete gegen Hannover 96 nicht den erhofften Heimsieg. Einen ganz wichtigen Dreier fuhr dagegen der SC Freiburg ein.

Videobeweis zerstört Kölner Siegträume

17.02.2018, Nordrhein-Westfalen, Köln: Fußball: Bundesliga, 1. FC Köln - Hannover 96, 23. Spieltag im RheinEnergieStadion. Kölns Marcel Risse schlägt nach dem Abpfiff seine Hände vors Gesicht. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund
Unglücksrabe: Weil Marcel Risse im Abseits stand, pfiff Schiri Markus Schmidt das vermeintliche Kölner Siegtor zurück. © dpa, Rolf Vennenbernd, ve htf

Wolfsburg - FC Bayern 1:2 (1:0)

Mit diesem Auftakt hatte wohl niemand gerechnet: Yunus Malli flankt in den 16er, Didavi setzt sich im Kopballduell gegen Juan Bernat durch - 1:0 (8.). Bayern, mit Wagner statt Robert Lewandowski in der Startelf, tat sich schwer, die Wolfsburger Defensive in Verlegenheit zu bringen. Selbst per Elfer wollte nichts gelingen, Arjen Robben (55.) scheiterte an Koen Casteels. Erst Wagner erlöste 
per Kopf die Gäste. Wolfsburg igelte sich ein, die Dominanz der Münchner war erdrückend, doch es brauchte wieder einen Elfer für die Entscheidung. Lewandowski behielt die Nerven, obwohl Casteels wieder seine Finger im Spiel hatte (90.).

Köln - Hannover 1:1 (1:1)

Die Zuschauer sahen eine intensive Anfangsphase. Ein Freistoß von Jonas Hector landete bei Yuya Osako, und der Japaner hämmerte den Ball aus 5 in die Maschen (29.). Hannover blieb unbeeindruckt, suchte sein Heil in der Offensive. Niclas Füllkrug erzielte nach Vorarbeit von Iver Fossum den Ausgleich (37.). Nach der Pause spielten die 96er auf Ergebnissicherung, Köln versuchte alles. In der vierten Minute der Nachspielzeit die Erlösung durch Sturm-Oldie Claudio Pizarro, doch Schiri Markus Schmidt nahm den Treffer nach Sichten der TV-Bilder wegen Abseits (Marcel Risse) zurück.

Petersen netzt kühl ein

FREIBURG GERMANY - FEBRUARY 17: Nils Petersen of SC Freiburg celebrates his opening goal during the Bundesliga match between Sport-Club Freiburg and SV Werder Bremen at Schwarzwald-Stadion on February 17, 2018 in Freiburg, Germany.  (Photo by Michael
Goalgetter Nils Petersen bescherte Freiburg drei ganz wichtige Punkte gegen den direkten Konkurrenten aus Bremen. © Bongarts/Getty Images, Bongarts, mk/jl

Freiburg - Bremen 1:0 (1:0)

Badische Toskana? Von wegen! Bei Schneetreiben war fußabllerisch nicht viel los im Breisgau. Freiburg präsentierte sich zunächst etwas spielfreudiger und giftiger in den Zweikämpfen. Aron Johannsson legte Marco Terrazzino ungeschickt im 16er - Elfer für den SCF. Nils Petersen behielt die Nerven und netzte nordisch kühl ein (24.), sein 11. Saisontor. In der 2. Hälfte ließ die Streich-Elf Werder kommen, stand defensiv zuhause aber wie so oft äußerst kompakt. Bremen konnte aus seinen Feldvorteilen kein Kapital schlagen. Auf Seiten der Hausherren vergab Janik Haberer (88.) sogar noch einen weiteren Foulelfmeter, die Freude über den eminent wichtigen Dreier der Freiburger trübte der Fehlschuss aber nicht. 

Hamburg Leverkusen 1:2 (0:1)

Bissig, zweikampfstark, laufintensiv - der HSV zeigte Hollerbach-Fußball pur. Gegen die spielerisch klar überlegenen Gäste ging das eine Weile gut, zumal die Herrlich-Elf Pech hatte: Charles Aranguiz (26.) traf per Kopf nur den Pfosten. Als Douglas Santos im eigenen Strafraum die Pille aber verdödelte, war Leon Bailey zur Stelle. Elegant tanzte der Jamaikaner HSV-Keeper Christian Mathenia aus und schob ein (40.). Nach dem zweiten Tor von Kai Havertz (50.) wurde Bayer etwas nachlässig, was Andre Hahn (70.) bestrafte. Mehr war  für den Liga-Dino aber nicht drin - für Hamburg sieht es im Abstiegskampf ganz düster aus.

S04 zeigt Hoffenheim Grenzen auf

17.02.2018, Nordrhein-Westfalen, Gelsenkirchen: Fußball: Bundesliga, 23. Spieltag, FC Schalke 04 - 1899 Hoffenheim in der Veltins Arena. Schalkes Breel Embolo und Franco Di Santo (l) bejubeln das 2:0 gegen Hoffenheim. Foto: Ina Fassbender/dpa - WICHT
Breel Embolo gelang gegen Hofenheim das vorentscheidende 2:0. © dpa, Ina Fassbender, ina

FC Schalke - 1899 Hoffenheim 2:1 (2:0)

Ein Klassenunterschied in Halbzeit 1: Schalke legte sich den Gegner nach Belieben zurecht, bei Hoffenheim lief gar nichts, aber auch gar nichts zusammen. Eine in weiten Teilen desolate Vorstellung. Gegentore, nur eine Frage der Zeit! Nach Vorarbeit von Leon Goretzka nickte Thilo Kehrer (11.) zur Führung ein, und S04 machte weiter Druck. Nach einem Blackout von Gäste-Kapitän Kevin Vogt und 1899-Keeper Oliver Baumann schob Breel Embolo ins leere Tor zum 2:0 ein. Nach dem Wechsel schaltete Schalke einen Gang zurück, Hoffenheim bekam Oberwasser. doch mehr als der Anschlusstreffer von Andrej Kramaric (78.) sprang nicht heraus.

Hier gibt's alle Ergebnisse des 23. Spieltags und die Bundesliga-Tabelle


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