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Bundesliga: FC Bayern muss Meister-Party verschieben - FSV Mainz ärgert FCB

Noch keine Schale für den FCB

FSV Mainz verhindert Bayern-Meisterparty

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Jan Huebner, Patrick Scheiber/Jan Huebner, Patrick Scheiber

FC Bayern muss die Titelfeier verschieben

Das Weißbier bleibt weiter kaltgestellt. Der FC Bayern hat am Samstag den vorzeitigen Gewinn der Deutschen Meisterschaft verpasst. Das Team von Trainer Hansi Flick verlor überraschend beim abstiegsbedrohten FSV Mainz mit 1:2 (0:2).

FSV Mainz – FC Bayern 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Burkardt (3.), 2:0 Quaison (37.), 2:1 Lewandowski (90.+4)

Neuer patzt früh

Von wegen Meisterparty! Die Mainzer schenkten den Gästen aus München schon nach drei Minuten eiskalt eine Bude ein. Nach einer Flanke landete der Ball bei Jonathan Burkardt, der aus der Drehung mittig aufs Tor abzog. Bayern-Keeper Manuel Neuer langte – wohl von der Sonne geblendet – daneben. Ein dicker Torwart-Patzer.

"Wir hatten uns viel mehr vorgenommen. Gerade die Leistung in der ersten Halbzeit war aber zu wenig von uns, so kannst du hier nicht gewinnen", sagte Neuer am Sky-Mikrofon: "Diese Niederlage trifft uns schwer. Wir wollen uns nicht auf andere verlassen, aber wir schauen natürlich trotzdem auf morgen."

Danach die Bayern vogelwild offenbar von einer akuten Meisterflatter gezeichnet. Einen Kopfball von Danny Latza aus 15 Metern fälschte Leon Goretzka noch ab, diesmal machte es Neuer besser und lenkte den Ball noch an den Pfosten (10.).

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Mainz wird zum Party-Crasher

Dann auf der anderen Seite: Robert Lewandowski, der nach seiner Verletzung sein Comeback feierte, stand plötzlich frei vorm Tor – drüber (15.). Doch Mainz war in der Anfangsphase die bessere Mannschaft. Robin Quaison gelang beinahe das zweite Tor. Neun Meter vor Neuer kam er frei zum Abschluss. Der Keeper riss gerade noch so den Arm hoch und lenkte den Ball übers Tor.

Die Gastgeber hielten den Druck hoch und kamen zu weiteren Hochkarätern. Danny da Costa zog von der rechten Strafraumkante ab, Alphonso Davies fälschte ab, das Leder segelte wieder ans Aluminium, Neuer hätte keine Chance gehabt (18.). Doppel-Pfosten-Pech. Ein wilder Auftakt in Mainz.

Mainz blieb mindestens ebenbürtig und erwies sich als echter Party-Crasher. Die Belohnung folgte in der 37. Minute. Einen Freistoß hinter der Strafraumgrenze veredelte Quaison mit einem Kopfball zum 2:0. Rumms.

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Lewandowski trifft zu spät

Zur Halbzeit stellte Flick um, brachte drei frische Kräfte, unter anderem Youngster Jamal Musiala für Kingsley Coman. Doch nach vorne ging weiterhin wenig. Mainz verteidigte leidenschaftlich, lief die Räume zu, auch nach dem Seitenwechsel gab’s kaum Torchancen für die Bayern, selbst Lewandowski strahlte keine richtige Gefahr aus und konnte erst kurz vor Schluss am ewigen Torrekord (vier Treffer fehlen auf Gerd Müller) schrauben – zu spät!

Bayern-Verfolger RB Leipzig kann am Sonntag (15.30 Uhr/RTL-Liveticker) auf sieben Punkte verkürzen. Sollte RB gegen den VfB Stuttgart verlieren, werden die Bayern auf der Couch Deutscher Meister. Durch den unerwarteten Erfolg springt Mainz unterdessen auf den 12. Platz und hat fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, den gerade der 1. FC Köln belegt.