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Bundesliga: Eintracht Frankfurt verliert in Leverkusen und bangt um Champions-League-Platz

Pleite in Leverkusen

Frankfurt bangt um das Champions-League-Ticket

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Eintracht Frankfurt strauchelt in Leverkusen

Eintracht Frankfurt hat wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze liegen gelassen. Die Hessen unterlagen im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen am Samstagabend mit 1:3 (0:0). Die Werkself festigte durch den Sieg ihren sechsten Platz.

Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt 3:1 (0:0)

Tore: 1:0 Bailey (70.), 2:0 Alario (80.), 2:1 Silva (90.), 3:1 Demirbay (90.+1)

Damit geht die Schreckensbilanz der Eintracht in Leverkusen weiter. Die vergangen fünf Heimspiele waren mit 3:0, 3:0, 4:1, 6:1 und 4:0 an die Gastgeber gegangen.

Die viertplatzierten Frankfurter stehen mit 56 Punkte nur einen Zähler vor Verfolger Dortmund auf Rang fünf. Leverkusen fehlen sechs Punkte auf den Champions-Platz vier.

"Wir sind jetzt nur noch einen Punkt vor Dortmund, machen uns aber nicht in die Hose deswegen. Wir wollen die letzten drei Spiele gegen Mainz, auf Schalke und gegen Freiburg gewinnen. Wir müssen nur auf uns schauen", sagte Sportvorstand Fredi Bobic bei Sky. SGE-Verteidiger Martin Hinteregger ließ durchblicken, dass der "Druck spürbar" gewesen sei, fügte aber an: "Wir können zulegen - und werden das machen."

Für Leverkusen trafen Leon Bailey (70.), der kurz zuvor eingewechselte Lucas Alario (80.) und Kerem Demirbay (90.+1). SGE-Stürmer Andre Silva (90.+1) verkürzte zwischenzeitlich mit seinem 25. Saisontreffer.

Bayer wurde schon nach wenigen Minuten gefährlich. Kevin Trapp, der seine 200. Bundesliga-Partie bestritt, wehrte erst einen Distanzschuss von Patrik Schick nach vorne ab. Beim Nachschuss von Bailey war der 30-Jährige wieder schnell oben und wehrte glänzend zur Ecke ab (4.).

Fast im Gegenzug vergab Silva für die Eintracht eine Riesenchance (6.). Das von Bayers Leih-Trainer Wolf als "sehr intensiv" angekündigte Spiel setzte sich zunächst fort, vor allem von seiner Elf. Nach schönem Querpass von Schick war Trapp gegen den freistehenden Karim Bellarabi am kurzen Pfosten mit Fußabwehr zur Stelle (9.).

Nach einem mitreißenden Beginn flachte die Begegnung bis Mitte der ersten Halbzeit ab. Für Diskussionen sorgten vor allem die Sirenen und der Polizeieinsatz am Stadion.

Dann vergab Leverkusens Edmond Tapsoba nach einer Ecke per Kopf (28.), Jungstar Florian Wirtz, der am Montag seine erste Abiturprüfung scheibt, prüfte erneut den hervorragend aufgelegten Trapp (35.). Leverkusen-Keeper Lukas Hradecky hatte zuvor gegen Erik Durm die Oberhand behalten (33.). Kurz vor der Pause zeichnete sich Trapp mit einer Flugeinlage gegen Demirbay erneut aus und avancierte zum besten Frankfurter gegen starke Leverkusener.

Nach der Pause wurde Frankfurt aktiver und verpasste durch Daichi Kamada (47.) und Filip Kostic den Führungstreffer. Der auffällige Bellarabi ließ für Leverkusen seine zweite Großchance fahrlässig liegen (53.). Bailey machte es dann besser.