2018 M09 22 - 20:23 Uhr

Schalke mit Katastrophen-Start

Der FC Bayern eilt in der Liga von Sieg zu Sieg. Beim 2:0 auf Schalke feierte der deutsche Meister den vierten Sieg im vierten Spiel und liegt unangefochten an der Tabellenspitze. S04 wartet dagegen nach vier Spieltagen immer noch auf den ersten Punktgewinn - ein Katastrophen-Start. 

Ungeschlagen bleibt Borussis Dortmund unter Coach Lucien Favre. In Unterzahl holte der BVB ein 1:1 bei 1899 Hoffenheim. Auf einer Welle des Erfolgs surft weiter Hertha BSC. Die Hauptstädter besiegten Borussia M'gladbach mit 4:2 und liegen hinter den Bayern auf Platz 2.

Auf dem Boden Tatsachen ist der VfL Wolfsburg nach einer 1:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg. Werder Bremen setzte sich mit 3:2 beim FC Augsburg durch. Aufsteiger Nürnberg feierte beim 2:0 gegen Hannover seinen ersten Sieg.

FC Schalke - FC Bayern 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 James (8.), 0:2 Lewandowski (64./FE)

Die Gäste hatten die Partie vom Anpfiff weg im Griff. Abgeklärt ließen die Bayern Ball und Gegner laufen, S04 fand keinen Zugriff. Nach einer Kimmich-Ecke entwischte James Gegenspieler Rudy und köpfte zur Führung ein. Der FCB hätte zur Pause führen können, James (25.) und Alaba (29.) scheiterten an Fährmann bzw. der Latte.

Aggressiv, mutig - Schalke kam wie verwandelt aus der Kabine, versuchte alles, doch nach Lewandowskis Elfer - Schöpf foulte James - war  der Drops gelutscht.

1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Joelinton (44.), 1:1 Pulisic (84.)

Rot: Diallo (BVB/76./Notbremse)

Beiden Teams lieferten sich zu Beginn einen offenen Schlagabtausch. Nach einer halben Stunde wurde die TSG stärker und ging verdient in Führung, als Schmelzer den Ball nicht ordentlich klärte und Joelinton aus 14 m einnetzte.

Kurz nach der Pause trafen die Hoffenheimer zweimal,  doch bei Bikakcic entschied der Video-Schiri auf Abseits, bei Kramaric war es Schiedsrichter Osmers. Nach Rot gegen Diallo schien die Partie gelaufen, doch wie aus heiterem Him-mel gelang Pulisic der Ausgleich.

Hertha BSC - Borussia M'gladbach 4:2 (2:1)

Tore: 0:1 Hazard (29./FE) , 1:1 Ibisevic (31.), 2:1 Lazaro (35.), 3:1 Ibisevic (63.), 3:2 Plea (68.), 4:2 Duda (73.)

Was für eine erste Hälfte in der Hauptstadt: Erst geschah rund 30 Minuten gar nichts, und dann ging es Schlag auf Schlag: Stark bringt Johnson zu Fall, Hazard verwandelt eiskalt. Im Gegenzug schlug die Hertha zurück: Ibisevic trifft nach einer Flanke von Plattenhardt per Kopf. 
Als wäre es nicht genug, dreht Lazaro nur vier Minuten später das Spiel.

Auch nach dem Wechsel ging das muntere Scheibenschießen weiter, bei dem die Hertha immer die bessere Antwort parat hatte.

VfL Wolfsburg - SC Freiburg 1:3 (0:2)

Tore: 0:1 Sallai ( 8.) , 0:2 Petersen (21.), 0:3 Petersen (51.), 1:3 Mehmedi  (61.)

Freiburg kaufte den Wölfen in der ersten Hälfte den Schneid ab, ließ die Hausherren nicht ins Spiel kom-men. Und im Spiel nach vorne präsentierte sich die Streich-Elf brutal effektiv. Nach einer präzisen von Kübler sagte Sallai per Kopf Danke. Und der SCF hatte Blut geleckt. Petersen erhöhte nach verschossenem Elfer per Rebound, nachdem Sallai ge-foult worden war.

Andere Hälfte, gleiches Bild - Freiburg präsentierte sich abgebrüht, Wolfsburg erwischte einen gebrauchten Tag.

FC Augsburg - Werder Bremen 2:3 (1:2)

Tore: 0:1 Kruse (35), 0:2 Eggestein (37.), 1:2 Koo (45.+2),, 2:2 Max (47.), 2:3 Klaasen (75.)

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bekam Augsburg die Partie immer besser in den Griff, doch es trafen die Gäste. Nach Zuspiel von Kainz markierte Kruse in Stürmermanier die Führung. Kaum hatten die Hausherren den Schock verdaut, folgte der zweite Streich: Eggestein aus 21 m ins Eck. Mit dem Pausenpfiff brachte Koo den FCA wieder heran.

Vom Willen beseelt, kamen die Fuggerstädter aus der Kabine, Max glich aus. Es stand Spitz auf Knopf, erst ein Riesen- Bock von Giefer entschied das Spiel. ​​

1. FC Nürnberg - Hannover 96 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Anton (77./ET), 2:0 Knöll (77.)

Rot: Albornoz (H96/30./Notbremse)   

In der 1. Halbzeit spielte der Video-Schiedsrichter die Hauptrolle: In der 25. Minute traf Ishak, doch Schiri Dankert gab den Treffer nach Absprache mit dem VAR wegen Abseits nicht. Vier Minuten später griff der Kölner Keller erneut ein. Leidtragender war Hannovers Albornoz, der wegen einer Notbremse Rot sah.

Trotz Feldüberlegenheit fiel den 96ern nicht fiel ein, bis ein Doppelschlag in einer Minute die Partie entschied. Anton traf das eigene Tor, Knöll machte den Sack zu.