Bundesliga, 28. Spieltag

Frankfurt und Freiburg liefern sich Tor-Festival - Leverkusen kassiert Klatsche

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© AP, Arne Dedert, fdt

26. Mai 2020 - 22:43 Uhr

Leverkusen-Debakel gegen Wolfsburg

Nach dem Gipfeltreffen zwischen Dortmund und Bayern hat die Bundesliga am Mittwochabend noch ein Drei-Spiele-Menü als Nachschlag serviert. Besonders dicke kam es dabei für Bayer Leverkusen. Eintracht Frankfurt und der SC Freiburg lieferten sich ein Offensiv-Spektakel.

Werder Bremen – Borussia Mönchengladbach 0:0

Tore: Fehlanzeige

Mit viel Aggressivität und Rückenwind aus dem Sieg gegen Freiburg am Wochenende legte Werder im heimischen Stadion gegen Champions-League-Kandidat Gladbach los. Es entwickelte sich ein Achterbahn-Spiel, mal riss die Fohlenelf das Spiel an sich, dann konterte Bremen wieder. Neuhaus (39.) ließ die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit liegen. Auch nach dem Seitenwechsel hatten sowohl Werder als auch Gladbach die Führung auf dem Fuß.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 3:3 (1:1)

Tore: 0:1 Grifo (28.), 1:1 Silva (35.), 1:2 Petersen (67.), 1:3 Höler (69.), 2:3 Kamada (79.), 3:3 Chandler (82.)

Die Gäste aus Freiburg waren zu Beginn das bessere Team und belohnten sich mit der Führung, als auch die Eintracht mitspielen wollte. Grifo (28.) tanzte Ilsanker aus, sein Schuss fälschte Hasebe noch ab und segelte über Keeper Trapp hinweg ins Tor. Sieben Minuten später schlugen die Adler aber schon zurück. Einen Kamada-Schuss ließ Schwolow abtropfen, Silva nickte aus kurzer Distanz ein. Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Eintracht den Druck, doch der SCF konterte eiskalt und machte mit einem Doppelschlag scheinbar alles klar. Denkste! Kamada nutzte einen Koch-Aussetzer zum Anschlusstreffer, anschließend traf Chandler zum erneuten Ausgleich.

Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg 1:4 (0:1)

Tore: 0:1 Pongracic (43.), 0:2 Arnold (64.), 0:3 Steffen (67.), 0:4 Pongracic (75.), 1:4 Baumgartlinger (84.)

Im Duell der Europapokal-Aspiranten ließen die "Wölfe" Leverkusen mit einer Standard-Situation kurz vor dem Halbzeitpfiff alt aussehen. Beim Freistoß von Arnold stieg Pongracic hoch und köpfte per Aufsetzer ein - das erste Bundesliga-Tor für den Innenverteidiger. Da half auch das Bayer- Plus beim Ballbesitz nichts. Auch der zweite Treffer fiel nach einem Standard, wieder war Arnold maßgeblich beteiligt, diesmal mit viel Mithilfe der Leverkusener Mauer. Kurz darauf machten Steffen und wieder Pongracic mit dem zweiten Karrieretor den Deckel drauf. Das Team von Trainer Bosz lässt im Kampf um die Champions-League-Plätze wichtige Punkte liegen und verliert Platz 4 an Borussia Mönchengladbach.

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Kimmich lupft die Bayern Richtung Titel