Bundesliga: 0 aus 13! Horror-Saison für Köln geht weiter

Auch gegen Hertha blieb Peter Stöger mit seinen Kölnern sieglos.
Auch gegen Hertha blieb Peter Stöger mit seinen Kölnern sieglos.
© imago/Moritz Müller, Moritz MŸller, imago sportfotodienst

26. November 2017 - 19:54 Uhr

In Köln gehen die Lichter aus

Kein Sieg und nur zwei Punkte aus 13 Spielen! Für den 1. FC Köln nimmt eine Horror-Saison nach einer 0:2 (0:1)-Pleite gegen Hertha BSC immer dramatischere Züge an. So langsam aber sicher gehen bei der Mannschaft von Coach Peter Stöger die Lichter aus. Hertha-Toptorjäger Vedad Ibisevic machte mit einem Doppelpack (17./64./FE) den Unterschied.

Ibisevic knockt FC aus

Zahnlos, harmlos, nervös: Der FC präsentierte sich in der ersten Hälfte wie ein Absteiger. Von einem positiven Effekt des EL-Sieges gegen Arsenal unter der Woche fehlte jede Spur. Nach einem Doppel-Bock von Lukas Klünter - erst Ecke verursacht, dann Abseits aufgehoben - sagte Ibisevic höflich Danke und schob zur Führung ein.

Köln kam engagiert aus der Kabine, doch vor allem in der Offensive fehlte die Qualität. Ein Foul von Matthias Lehmann an Davie Selke und der anschließende Elfer, den Ibisevic eiskalt verwandelte, brach dem FC dann endgültig das Genick. Köln liegt mit zwei Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, Berlin (17) belegt Rang 11.

HSV feiert zweiten Heimsieg in Folge

26.11.2017, xfux, Fussball 1.Bundesliga, Hamburger SV - TSG 1899 Hoffenheim, emspor, v.l. Jonas Behounek (Hamburger SV), Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV) und Spieler vom Hamburger SV / HSV Torjubel, Goal celebration, celebrate the goal zum 3:0 Ha
Der Hamburger SV atmet nach dem Sieg gegen Hoffenheim kräftig durch.
© imago/Jan Huebner, Huebner/Ulrich, imago sportfotodienst

Einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelang dem Hamburger SV. Mit einem hochverdienten 3:0 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim verschafften sich die Hanseaten im Tabellenkeller etwas Luft zum Atmen. Für die Mannschaft von Trainer Markus Gisdo war es der zweite Heimsieg in Folge.

Kevin Akpoguma (6.) brachte die Gäste mit einem Eigentor ins Hintertreffen. Der Innenverteidiger schrieb mit seiner unglücklichen Aktion ein Stück Fußball-Geschichte - der 22-Jährige erzielte das 1000. Eigentor seit  Gründung der Bundesliga. Filip Kostic (75.) mit einem kuriosen Freistoßtor aus 30 Metern und Gideon Jung (88) machten nach der Pause alles klar. Mit dem Sieg klettert der HSV (13 Punkte) auf Platz 15, Hoffenheim (20) rangiert auf Rang 7.