Bundesliga: 0:6-Klatsche in Hoffenheim - Köln taumelt wie der HSV dem Abstieg entgegen

Sechsmal musste Kölns Torhüter Timo Horn in Hoffenheim hinter sich greifen
Ein Bild mit Symbolkraft: FC-Keeper Timo Horn - im Kraichgau gedemütigt.
ua tba, dpa, Uwe Anspach

Leipziger Drama-Sieg in Hannover

Der 1. FC Köln und der Hamburger SV taumeln weiter dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga entgegen. Der HSV erkämpfte sich am 28. Spieltag mit dem 1:1 beim VfB Stuttgart zwar einen Punkt, doch nach dem 15. Spiel in Folge ohne Sieg bleibt der Dino mit 19 Zählern Tabellenletzter. Köln hat zwar einen Punkt mehr auf dem Konto als der HSV, doch die desaströse Leistung bei der 0:6-Niederlage bei 1899 Hoffenheim macht kaum noch Mut. Leipzig feierte einen turbulenten 3:2-Zittersieg in Hannover und kletterte in die Champions-League-Ränge, Schalke bezwang Freiburg und festigte Platz 2. Keine Tore gab es zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Augsburg.

Hoffenheim - Köln 6:0 (1:0)

Die Hausherren stellten von Beginn an klar, wer Herr im Hause ist und gönnten den Kölnern keine Luft zum Atmen. Nach einem fulminanten Solo-Lauf traf Serge Gnabry (22. Minute) zur verdienten Führung. Bei den Gästen lief wenig zusammen, die beste Chance vergab Dominique Heintz (37.), dessen Schuss aus kurzer Distanz Oliver Baumann über die Latte lenkte.

Und auch nach der Pause blieb 1899 am Drücker, der überragende Gnabry (47.) erhöhte nach Vorarbeit von Florian Grillitsch. Nach dem 3:0 durch den gebürtigen Kölner Mark Uth (56.) brachen beim FC alle Dämme. Lukas Rupp (61.), ernuet Uth (65.) mit seinem 12. Saisontor sowie Steven Zuber (72.) verprügelten die Gäste nach allen Regeln der Fußballkunst. Für die TSG war es der höchste Sieg in ihrer Bundesliga-Geschichte.

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Stuttgart - Hamburg 1:1 (1:1)

Die Gäste, die auf drei Spieler aus der 2. Mannschaft setzten, zeigten von Beginn an eine couragierte Leistung und gingen verdient in Führung. Leiws Holtby (18.) schonb nach starker Vorarbeit von Luca Waldschmidt ein. Den VfB konnte der HSV vom eigenen Kasten fernhalten - allerdings nur bis zur 44. Minute, als ein Schnitzer von Keeper Julian Pollersbeck den Ausgleich durch Daniel Ginczek vorbereitete.

Nach dem Wechsel fiel beiden Mannschaften nicht viel ein, die Bemühungen blieben oft Stückwerk. Lediglich Fernschüsse beschwörten ab und an einmal Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse auf.

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Hannover - Leipzig 2:3 (0:1)

Gestählt durch den Sieg gegen die Bayern, spielte RB die 96er direkt an die Wand. Nach starker Vorarbeit von Timo Werner schob Emil Forsberg (16.) zur Führung ein. Von Hannover kam lange nichts bis gar nichts.

Erst als Willi Orban nach Traum-Flanke von Naby Keita per Kopf erhöhte (54.), wachte 96 auf. Salif Sane stirnte die Kugel nach einer Ecke von Pirmin Schwegler in die Maschen (71.) und eröffnete eine dramatische Schlussphase. Nach erneut glänzendem Pass von Werner auf Yussuf Poulsen zum 1:3 (76.) egalisierte Joker Füllkrug per Doppelpack (79./83.) - ehe sein zweiter Treffer durch Videobeweis aberkannt wurde. Zudem scheiterte Marvin Bakalorz am Pfosten (89.)

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Schalke - Freiburg 2:0 (0:0)

Die Zuschauer sahen eine erste Hälfte auf mäßigem Niveau. Freiburg verbarrikadierte sich vor dem eigenen Sechzehner. S04 fehlten die Ideen, um die Gäste-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Naldo (23.) versemmelte per Kopf die beste Möglichkeit.

Auch nach dem Seitenwechsel Langeweile pur, ehe ein kontroverser Elfer Pfeffer in die Partie brachte. Der Ex-Freiburger Daniel Caligiuri (63.) verwandelte eiskalt links unten. Drei Minuten später flog Petersen wegen Meckerns mit Gelb-Rot vom Platz (66.). Infolgedesse geriet SCF-Coach Christian Streich derart in Rage, dass er auf die Tribüne geschickt wurde. In Überzahl machte Guido Burgstaller (73.) mit seinem 9. Saisontor alles klar.

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Leverkusen - Augsburg 0:0

Die Aufgabenverteilung in der BayArena war von Beginn an eindeutig: Leverkusen bestimmte das Spiel, der FCA widmete sich ausschließlich der Abwehrarbeit, verrichtete diese aber weitgehend exzellent.

In der 64. Minute gab es die ersehnten Jubelschreie im nicht gefüllten Rund, doch sie verstummten jäh: Beim Treffer von Julian Brandt (64.) stand Leon Bailey im Abseits und versperrte FCA-Keeper Marwin Hitz die Sicht - der Treffer wurde von den Viodeoassistenten annulliert. So retteten die Gäste zwar das insgesamt sechste Remis gegen die Werkself. Gewonnen haben die Fuggerstädter in 14 Duellen mit Leverkusen aber immer noch nicht.

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