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Bundesgerichtshof: Nachbar muss lauteres Parkett hinnehmen

Bundesgerichtshof: Nachbar muss lauteres Parkett hinnehmen

Belästigung noch unter der Trittschallgrenze

Ein Wohnungsinhaber muss es hinnehmen, wenn der über ihm lebende Eigentümer den leiseren Teppichboden durch Parkett ersetzt. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH).

Bundesgerichtshof: Nachbar muss lauteres Parkett hinnehmen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass ein lauteres Parkett hingenommen werden muss.
dpa, Uli Deck

Ein Rentner-Paar aus Travemünde an der Ostsee hat damit gegen die darüber wohnenden Eigentümer verloren. Diese hatten den alten Teppich herausgerissen und mit Parkett ersetzt. Deshalb wurde es lauter in der unteren Wohnung. Aus Sicht des Landgerichts war die Belästigung aber noch unter der Trittschallgrenze von 63 Dezibel und damit zumutbar. Das sah jetzt auch der BGH so (Aktenzeichen beim BGH: V ZR 73/14).