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Bund macht weniger Schulden als geplant

Bund macht weniger Schulden als geplant

Gute Nachrichten für Finanzminister: Bund und Länder haben im November erneut mehr Steuern eingenommen. Das Aufkommen ohne reine Gemeindesteuern stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,9 Prozent, wie aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Der Bund bekam 5,5 Prozent mehr, die Länder 2,9 Prozent. Nach elf Monaten ergibt sich damit für Bund und Länder ein Einnahmeplus von 3,3 Prozent auf 494,97 Milliarden Euro. Der laufende Dezember gilt zudem als besonders starker Monat für den Fiskus.

Weil die Bürger weniger rauchten und Kaffee tranken, nahm der Bund hier deutlich weniger ein. Auch die Einnahmen aus der Kraftfahrzeugsteuer schrumpften. Diese Lücken wurden aber mehr als ausgeglichen durch Zuwächse bei Steuern auf Energie, bei der Versicherungsteuer, dem Solidaritätszuschlag und der Abgabe auf Flugtickets. Die Finanzämter in den Ländern konnten sich im November dank des anhaltenden Immobilienbooms und teils angehobener Steuersätze wieder über satte Zuwächse bei der Grunderwerbsteuer freuen. Hier lag das Plus bei 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.