Keine Verbündeten in der Royal Family?

Buch über Prinz Harry & Herzogin Meghan: Sie gab ihr Leben für den Palast auf

Herzogin Meghan und Prinz Harry sind 2020 einen drastischen Schritt gegangen.
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind 2020 einen drastischen Schritt gegangen.
© dpa, Chris Jackson, sab kde sab hjb wst kay alf

25. Juli 2020 - 11:56 Uhr

Konnten Harry und Meghan niemandem vertrauen?

Am 11. August erscheint "Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of A Modern Royal Family" – ein Buch über Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38), das angeblich mit der Royal Family abrechnen soll. Die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand wollen darin unbekannte Details aus dem Leben von Harry und Meghan preisgeben. Die britischen Zeitungen "The Times" und "Sunday Times" haben jetzt schon erste Auszüge aus dem Buch veröffentlicht – und die deuten auf eine Vertrauens-Krise im Palast hin.

Meghan: „Ich habe mein ganzes Leben für diese Familie aufgegeben“

Mit ihrem Buch wollen Omid Scobie und Carolyn Durand den "Megxit" aus der Sicht von Harry und Meghan wiedergeben und haben dafür mit engen Vertrauten und Royal-Experten gesprochen. Wie in den ersten Auszügen nun bekannt wird, sollen fühlten sich Harry und Meghan in ihren Sorgen und Wünschen vom Rest der Familie nicht ernstgenommen.

Außerdem soll das Ehepaar vermutet haben, dass andere Mitglieder der Royal Family private Infos und Geschichten an die Presse verkauft haben. "Es gab nur eine handvoll Leute, denen sie vertrauen konnten", heißt es in "Finding Freedom". Freunde von Harry und Meghan sollen die Wächter sogar "Schlangen" genannt haben.

Eigentlich galt Meghan in den Medien stets als die treibende Kraft hinter dem "Megxit". Doch mittlerweile gibt es auch einige Stimmen, die vermuten, dass der Rücktritt zum Wohl der Familie Harrys Idee war. Ein trauriges Telefonat zwischen Meghan und einer Freundin, welches im Buch zitiert wird, deutet ebenfalls daraufhin: "Ich habe mein ganzes Leben für diese Familie aufgegeben. Ich war bereit, alles dafür zu geben, koste es was es wolle. Und schau, was jetzt passiert ist. Es ist sehr traurig."

Harry und Meghan distanzieren sich von „Finding Freedom"

Angeblich soll Omid Scobie ein Vertrauter der Herzogin sein. Angeblich wolle er mit der Biografie versuchen, die 38-Jährige ins rechte Licht zu rücken. Kurz bevor die ersten Auszüge aus dem Buch in der "The Times" erschienen, distanzierten sich Harry und Meghan jedoch deutlich von den Inhalten.

In einem Statement des Sprechers heißt es, dass Harry und Meghan weder ein Interview gegeben haben, noch sonst in irgendeiner Form zum Buch beigetragen haben. "Das Buch beruht auf den Erfahrungen der Autoren als Mitglieder Royal-Journalisten und ihren eigenständigen Recherchen."

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