RTL News>News>

Brutaler Mord: Polizei erwischt russischen Historiker mit den Armen seiner Geliebten (24)

Die Leichenteile wollte er offenbar im Fluss entsorgen

Brutaler Mord: Polizei erwischt russischen Historiker mit den Armen seiner Geliebten (24)

Wer ist der Professor, der seine Geliebte getötet haben soll? Mysteriöser Mordfall in Russland
01:00 min
Mysteriöser Mordfall in Russland
Wer ist der Professor, der seine Geliebte getötet haben soll?

30 weitere Videos

Polizei rettete den betrunkenen Professor aus der eiskalten Moika

Der bekannte russische Historiker Oleg Sokolow steht unter Mordverdacht. Der 63-Jährige habe gestanden, seine 24 Jahre alte Geliebte getötet zu haben, sagte sein Anwalt der Nachrichtenagentur AFP. Offenbar fiel der Mann betrunken in den Fluss Moika in Sankt Petersburg, als er versuchte, Leichenteile der Frau zu entsorgen. Was seine Studenten über den Professor sagen – in unserem Video.

Oleg Sokolow begann eine Affäre mit einer Studentin

Die Polizei rettete den Professor aus dem Fluss und fand zwei Frauenarme in seinem Rucksack. Bei ihm zuhause entdeckten die Ermittler dann den Rest der enthaupteten und zerstückelten Leiche. Daraufhin gestand Sokolow, seine ehemalige Studentin im Streit erschossen zu haben. Er habe geplant, die Leichenteile im Fluss zu versenken und sich dann im Napoleon-Kostüm das Leben nehmen.

Medienberichten zufolge war es an der Universität ein offenes Geheimnis, dass der verheiratete Sokolow drei Jahre lang eine Affäre mit der deutlich jüngeren Anastasia Y. hatte. Beide teilten offenbar die Leidenschaft für Napoleon und veröffentlichten mehrere wissenschaftliche Arbeiten zusammen.

Der Professor war offenbar besessen von seiner Napoleon-Leidenschaft

Der Professor nahm häufig an Nachstellungen historischer Szenen teil und verkleidete sich gerne selbst als der französische Eroberer. Laut BBC sollen einige seiner Studenten sogar behauptet haben, der Professor halte sich selbst für die Reinkarnation Napoleons. Seine Geliebte Anastasia soll er „Joséphine“ genannt haben – wie die Ehefrau des Feldherrn.

Der Tatverdächtige sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Das entschied ein Gericht in Sankt Petersburg, wie die Agentur Interfax meldete. Er habe vier Mal auf sein Opfer geschossen und es dann mit einer Säge und einem Küchenmesser zerteilt, gestand Sokolow vor dem Richter. Die Polizei suchte am Montag weiter nach Leichenteilen. Grund für den Mord könnte Eifersucht gewesen sein, heißt es in mehreren Berichten.