Während sie gegen Vormundschaft kämpft

Britney Spears: Manager Larry Rudolph verlässt sie nach einem Vierteljahrhundert

06. Juli 2021 - 21:24 Uhr

Nach 25 Jahren steht Britney ohne Manager da - und bald auch ohne Anwalt

Nach einem Vierteljahrhundert: Der langjährige Manager von Britney Spears (39) ist von seinen Aufgaben zurückgetreten. Larry Rudolph (57), der die Sängerin seit den Neunzigern vertreten hat, soll seine Dienste nicht länger für nötig halten. Was Larry über Britney zu sagen hat, verraten wir oben im Video. Doch nicht nur er verlässt die Pop-Prinzessin. Auch ihr langjähriger Anwalt Sam Ingham soll nun hinschmeißen wollen.

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Das Drama rund um die Vormundschaft des Popstars geht unterdessen wohl weiter. Britneys langjähriger Manager teilte die Entscheidung über seinen Rückzug wohl in einem Brief mit, wie die Webseite "Deadline" berichtet. Darin schreibt Larry Rudolph, es sei über zwei Jahre her, dass er das letzte Mal mit Britney gesprochen habe. Zu diesem Zeitpunkt habe die Sängerin ihm mitgeteilt, "dass sie eine unbefristete Arbeitspause einlegen möchte.". Nun sei ihm bewusst geworden, "dass Britney ihre Absicht geäußert hatte, sich offiziell zur Ruhe zu setzen".

Außerdem fügte er hinzu: "Wie Sie wissen, war ich nie Teil der Vormundschaft oder ihrer Entscheidungen, daher bin ich in viele dieser Details nicht eingeweiht. Ich wurde ursprünglich auf Britneys Bitte hin eingestellt, um ihr beim Management zu helfen, und sie bei ihrer Karriere zu unterstützen. Und als ihr Manager glaube ich, dass es in Britneys Interesse ist, aus ihrem Team auszuscheiden, da meine professionellen Dienste nicht mehr benötigt werden."

Trotzdem erklärte Larry, dass er "immer unglaublich stolz auf das sein wird, was wir in unseren 25 gemeinsamen Jahren erreicht haben" und dass er Britney "alle Gesundheit und alles Glück der Welt wünscht. Und ich werde für sie da sein, wenn sie mich jemals wieder braucht, so wie ich es immer war."

Auch Britneys Anwalt Sam Ingham soll das Handtuch werfen wollen

Unterstützung kann Britney beim momentanen Kampf vor Gericht definitiv gebrauchen. Doch laut "TMZ" soll jetzt auch ihr langjähriger Anwalt Sam Ingham das Handtuch werfen wollen. 13 Jahre vertrat er die Sängerin, doch nun soll er frustriert über Britneys Aussage vor Gericht sein. Darin behauptete Britney unter anderem, dass sie "niemals gewusst hat", dass sie die Vormundschaft beenden kann. Laut "TMZ" soll Ingham aber regelmäßig mit ihr über ihre Möglichkeiten gesprochen haben. Auch darüber, Anträge auf die Aufhebung der Vormundschaft zu stellen. Das habe Britney aber nie gewollt. Sie wollte nur, dass ihr Vater Jamie nicht mehr ihr Vormund ist.

Britney Spears steht nach psychischen Zusammenbrüchen seit 13 Jahren unter Vormundschaft. Ende Juni gab die Sängerin vor einem Gericht in Los Angeles ein Statement ab, in dem sie diese als "Missbrauch" bezeichnete. Sie erhob Vorwürfe unter anderem gegen ihren Vater. Britney zufolge werden ihre Finanzen, ihre Karriere, ihr Privatleben und sogar die Entscheidung über weitere Kinder kontrolliert. Sie behauptete unter anderem, dass sie ihre Spirale nicht von einem Arzt entfernen lassen dürfe. Jamie Spears soll gefordert haben, dass die Behauptungen seiner Tochter untersucht werden.

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