Bitte hab Verständnis dafür, dass wir in diesem Browser keine optimale Nutzung von RTL.de gewährleisten können. Bitte benutze einen aktuelleren Browser (z.B. Chrome, Firefox, Safari oder Edge), damit du die Seite wie gewohnt nutzen kannst.

Tierschutzorganisation erhebt schwere Vorwürfe

Junge (16) schmeißt Hund die Treppe runter - Eltern unternehmen nichts

Der gerettete Hund habe unter starken Schmerzen gelitten und auf jede kleine menschliche Bewegung verängstigt reagiert.
Der gerettete Hund habe unter starken Schmerzen gelitten und auf jede kleine menschliche Bewegung verängstigt reagiert.
© Ekostraz/ Facebook

08. März 2021 - 10:30 Uhr

Gelähmt und mit Hämatomen übersät

Er ist gelähmt, sein Körper mit Hämatomen übersät: Im polnischen Breslau musste ein Hund vor seinem Besitzer gerettet werden. Der 16-Jährige soll das Tier mindestens ein halbes Jahr lang gequält haben.

Eltern sollen sechs Monate lang nicht gehandelt haben

Die Polizei war auf ein Video aufmerksam geworden, in dem zu sehen war, wie der brutale Besitzer den Hund schlug und ihn eine Treppe herunterwarf. Die Tierschutzorganisation "Ekostraż" nahm das Tier daraufhin in ihre Obhut. In einem wütenden Post auf Facebook macht sie dem Besitzer, aber auch seinen Eltern schwere Vorwürfe. "Was war in diesem Haus los?", schreiben sie in einem Post, der zeigt, wie der Hund auf dem Boden liegt. "Was sind das für Eltern, die den Hund gesehen haben und in diesem Fall sechs Monate lang nicht gehandelt haben?"

Der Anblick des misshandelten Tieres sei selbst den erfahrensten Mitarbeitern nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Bei der Ankunft habe der Hund nicht mehr laufen können. Die Tierschützer vermuten, dass er eine Verletzung des Rückenmarks erlitten hat. Er habe unter starken Schmerzen gelitten und auf jede kleine menschliche Bewegung verängstigt reagiert. Ein anderer Post zeigt, wie der Hund nach seiner Rettung verängstigt in einem Käfig liegt. "Wir haben einen langen Kampf vor uns - nicht nur für seine Fitness, sondern auch für die Wiedergewinnung des Vertrauens", schreibt "Ekostraż".

Die Tierschutzorganisation kündigte an, Anzeige gegen den Besitzer und dessen Eltern zu erstatten.

Auch interessant