79-jähriger Skipper war allein mit seinem Hund an Bord

Brennende Segelyacht auf der Flensburger Förde

Die brennende Segelyacht auf der Flensburger Förde.
© Die Seenotretter – DGzRS

18. September 2020 - 13:08 Uhr

11 Meter lange Yacht brennt komplett aus

Passanten haben am Donnerstagnachmittag (17. September 2020) Seenotretter alarmiert, weil sie ein brennendes Boot auf der Flensburger Förde zwischen Flensburg und dem dänischen Sonderburg gesehen haben. Diese sind sofort von der Station Langballigau der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ausgerückt, wie auch die dänische Feuerwehr. Vor Ort haben sie eine etwa elf Meter lange Segelyacht vorgefunden.

Segler konnte sich mit seinem Rauhaardackel retten

Der Rauhaardackel hat es sicher an Land geschafft.
Der Rauhaardackel hat es sicher an Land geschafft.
© Die Seenotretter – DGzRS

Die Seenotretter konnten jedoch an Bord der Segelyacht keine Menschen finden. Sind sie aus Angst vor den heißen Flammen freiwillig in die Ostsee gesprungen?

Nein, der 79-jährige Besitzer der Segelyacht und sein Rauhaardackel haben sich vorab in einem Beiboot retten können und somit schon längst wieder an Land angelegt. Sie mussten von dort aus mit ansehen, wie die geliebte Segelyacht komplett ausbrannte.

Das Wrack wurde an eine Seebrücke an der dänischen Grenze gelegt. Es muss nun mit dem Eigner geklärt werden, wie es entsorgt wird.