Notoperation

Bremerin findet Kugelschreiber am Straßenrand - und verletzt sich schwer

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

08. April 2021 - 16:11 Uhr

Frau kommt mit schwerer Handverletzung ins Krankenhaus

Am Mittwochnachmittag geht eine 29-jährige Frau in der Bremer Neustadt einkaufen. Auf dem Rückweg zu ihrem Auto findet sie nach eigenen Angaben eine Art Kugelschreiber am Straßenrand. Dieser soll sie so stark verletzt haben, dass sie notoperiert werden muss. Die Polizei fand an der Stelle keine verdächtigen Gegenstände und bittet um Zeugenhinweise.

War es ein Schießkugelschreiber?

Die 29-Jährige gibt an, dass sie den Kugelschreiber vom Straßenrand aufhob und einen Druckknopf betätigte. Das habe einen lauten Knall ausgelöst und zu schweren Verletzungen an ihrer Hand geführt. Daraufhin fuhr die Bremerin selbstständig in ein Krankenhaus, wurde dort notoperiert und stationär aufgenommen. Bei einem Schießkugelschreiber handelt es sich um eine verbotene Feuerwaffe, die einem Kugelschreiber ähnelt.

Die Polizei konnte keine verdächtigen Gegenstände finden

Einsatzkräfte der Polizei suchten den möglichen Tatort nach Beweismitteln ab, konnten den angeblichen Schießkugelschreiber aber nicht finden. Die Bremer Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat Mittwochnachmittag in der Kornstraße, speziell im Bereich Volkmannstraße, Willigstraße, verdächtige Beobachtungen gemacht, wem ist ein verdächtiger Gegenstand aufgefallen? Der Kriminaldauerdienst nimmt Zeugenhinweise unter 0421 362-3888 entgegen.

Quelle: DPA / RTL.de