Nach Österreich-Debakel

Brawn: Ferrari-Teamchef Binotto muss liefern

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13. Juli 2020 - 14:46 Uhr

Antworten müssen her

Quo vadis, Ferrari? Nach dem Katastrophenwochenende in Spielberg muss die Scuderia schnellstmöglich liefern. Für Ross Brawn, von 1997 bis 2006 technischer Direktor bei den Roten, ist besonders die sportliche Führung um Teamchef Mattia Binotto in der Pflicht. Es müssen Antworten her.

„Wochenende zum Vergessen"

Ferrari habe nach dem Österreich-Debakel "einen weiten Weg vor sich", schrieb der Formel-1-Sportdirektor in seiner Kolumne bei formula.com. Jetzt sei die Teamleitung der Italiener gefordert - und zwar auch im Umgang mit den Medien.

Die Scuderia habe mit den Ausfällen von Sebastian Vettel und Charles Leclerc "ein Wochenende zum Vergessen" erlebt. Die Führung um Binotto müsse nun schnellstens herausfinden, "ob es ein fundamentales Problem mit dem Auto gibt", forderte Brawn.

Druck in Italien riesig

Eine Besonderheit sei, dass Ferrari am genauesten beobachtet wird. "Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der mediale Druck in Italien unglaublich intensiv sein kann, und du musst darauf achten, dass du deine Leute davon abschirmst."