2018 M11 14 - 18:29 Uhr

Kein Scherz: Viele Fellnasen brauchen eine Brille!

Mehr als neun Millionen Hunde gibt es in Deutschland und viele von ihnen brauchen – richtig, eine Brille. Denn auch ein Hund sieht im Alter immer schlechter und manche Rassen wie Rottweiler oder Schäferhund sind ohnehin kurzsichtig. Vielen Frauchen und Herrchen fällt das aber meist nicht auf, weil sich ihr treuer Begleiter mit seiner feinen Nase immer noch ganz gut orientieren kann. Woran Sie merken, dass Ihr Vierbeiner eine Brille braucht, erfahren Sie in unserem Video.

Tierärztin Ariane Petzold hat sich auf Augenheilkunde spezialisiert

Gonzo
Tierärztin Ariane Petzold untersucht Mischling Gonzo.

Viele Augenerkrankungen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit, Hornhautverletzungen, Grauer Star, oder Bindehautentzündungen können den besten Freund des Menschen treffen. Deshalb hat sich Tierärztin Ariane Petzold aus Aachen auf Augenheilkunde spezialisiert. Mischling Gonzo ist schon seit drei Jahren Patient bei ihr.

Der Rüde hat eine chronische Hornhaut-Entzündung - und er hat sich beim Stöbern im Unterholz zusätzlich noch an den Augen verletzt. Deshalb braucht er eine Brille. Stört ihn die? "Nach drei, vier Spaziergängen hat er sie als gegeben hingenommen. Wenn wir jetzt draußen sind, vergisst er die Brille relativ schnell", verrät sein Herrchen.

Auch Bordercollie Piper trägt Brille, schick in pink. Im Alltag kommt sie ohne klar, beim Sport trägt sie eine Brille. Genau wie viele Zweibeiner auch. Denn wenn sie Agility macht, würde sie mit ihren 3,5 Dioptrin ohne Brille die Hindernisse im Parcours nicht sehen.

Hundebrillen sehen aus wie Taucherbrillen und es gibt sie für verschiedenste Anwendungen: als Sehhilfe, als Schutz für Cabriofahrten oder für UV-empfindliche Augen.