Entschuldigung bei Albon hilft nichts

Brasilien-Podium futsch: Rennleitung bestraft Hamilton

17. November 2019 - 22:27 Uhr

Rennleitung bestraft Hamilton für Kollision mit Albon

Weltmeister Lewis Hamilton hat seinen hart erkämpften dritten Platz beim Grand Prix von Brasilien am grünen Tisch verloren. Die Rennkommissare brummten dem Briten eine Fünf-Sekunden-Strafe auf, nachdem er kurz vor Rennende mit Alexander Albon kollidiert war. Von Platz drei ging es so zurück auf die Sieben - das zweitschlechteste Saisonergebnis für Hamilton.

Hamilton räumt Fehler ein

Eine vorweggeschickte Entschuldigung von Hamilton half nicht, die Jury zu besänftigen. "Ich muss mich wirklich entschuldigen, ich habe etwas versucht, die Lücke war da, aber es war etwas eng. Das war mein Fehler", gestand Hamilton unmittelbar nach Rennende.

Im Kampf um Platz zwei hatte sich der sechsmalige Champion im Infield innen an Albon vorbeizwängen wollen, den Thailänder dabei aber seitlich touchiert und einen Dreher provoziert. Albon fiel dadurch ganz ans Ende des Feldes zurück.

So begründet die Jury ihr Urteil

In der Urteilsbegründung der Rennleitung heißt es: "Auto 44 versuchte ein Überholmanöver auf der Innenseite, kam aber nicht weit genug nach innen, um es durchführen zu können. Als er das realisierte, gab es keinen Platz mehr, um abzubrechen. Es folgte eine Kollision. Die Sportkommissare halten fest, dass Auto 44 hauptsächlich für die Kollision verantwortlich ist."

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