Ferrari-Crash in Sao Paulo

Rosberg: Schuld eher bei Vettel

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19. November 2019 - 10:21 Uhr

Scuderia erlebt Debakel

Nico Rosberg hat sich in Sachen Ferrari-Debakel von Sao Paulo zu Wort gemeldet. Und sich ein wenig auf die Seite von Charles Leclerc geschlagen. Schuld an dem teaminternen Crash trage eher Sebastian Vettel.

Vettel zieht zu früh rüber

"Ich sehe ein bisschen weniger Fehler auf Leclercs Seite. Weil Vettel ein bisschen zu früh und ein bisschen zu schnell rübergekommen ist", sagte der Weltmeister von 2016 in seinem aktuellen YouTube-Videoblog, unterstreicht aber: "Wir reden da wirklich von Kleinigkeiten."

"Ich hatte selbst auch schon ähnliche Situationen. Wenn du vorne bist, hast du das Gefühl, dass du dich nur langsam bewegst. Und es ist wichtig, den anderen unter Druck zu setzen und so früh wie möglich nach innen zu lenken", so Rosberg. "Für den, der innen ist, ist das aber schwer zu erkennen. Du siehst nicht, dass der vorne liegende Kerl nach innen zieht."

Ferrari haben sich kaum berührt

Nur MIllimeter haben über das Wohl und Weh der Scuderia entschieden. Für beide Piloten eine vertrackte Situation. "Als Leclerc realisiert hat, dass Vettel rüberkommt, war es schon zu spät. Schwierig. Sie haben sich kaum berührt, aber das hat beide Autos aus dem Rennen genommen." Doch diese Berührung birgt Zündstoff.