Einsatz in Brandenburg

Spürhunde sollen Afrikanische Schweinepest eindämmen

24. September 2020 - 11:39 Uhr

Brandenburg: Hunde sollen infizierte Wildschweine finden

Vier speziell ausgebildete Hunde sind in dieser Woche mit ihren Betreuern nach Brandenburg gereist, um bei der Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest zu helfen. Sie sollen nach Angaben des Mainzer Umweltministeriums vom Mittwoch infizierte Wildschweine finden, die sich zum Sterben meist ins Unterholz zurückziehen. Wie die Maßnahmen gegen die Eindämmung der Seuche wirken, zeigt Dr. Dirk Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg, im Video. 

Kadaverspürhunde sollen tote Wildschweine finden

Um die Afrikanische Schweinepest einzudämmen, müssten tote Tiere schnell gefunden werden, erklärte das Umweltministeriums. So werde vermieden, dass sich noch lebende Tiere infizieren und das Virus weiterverbreiten könnten. Das Schweinepest-Virus sei enorm stabil und könne Monate überdauern. Die Kadaverspürhunde sollen tote Wildschweine finden, ohne sie zu berühren, und dies dann ihrer Hundeführerin oder ihrem Hundeführer melden.

Um die Koordination in Brandenburg kümmert sich das Tierseuchenkrisenzentrum des Landkreises Oder-Spree. Die Teams sollen voraussichtlich bis Ende dieser Woche vor Ort bleiben.