BR Volleys starten in die Königsklasse: Sieg fast Pflicht

Die Berlin Volleys jubeln nach dem Sieg im Supercup. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Die Berlin Volleys jubeln nach dem Sieg im Supercup. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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30. November 2021 - 8:51 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Mit einer klaren Vorgabe starten die Berlin Volleys in die Gruppenphase der Volleyball-Champions-League. Vor dem Heimspiel am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen Serbiens Meister Vojvodina Novi Sad sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand der Deutschen Presse Agentur: "Wir dürfen in unserer Gruppe nichts anbrennen lassen. Deshalb ist in diesem Spiel ein Sieg für uns fast schon Pflicht."

Zum Pool D mit den BR Volleys zählen zudem Zenit St. Petersburg als Favorit auf den Gruppensieg und als Außenseiter der Qualifikant Benfica Lissabon. Aus den fünf Vierergruppen kommen nur die Gruppenersten sowie die drei besten Zweitplatzierten ins Viertelfinale.

"Unsere Gruppe ist nicht einfach, aber wir sind stark genug, um jeden Gegner zu schlagen", sagte Volleys-Libero Santiago Danani. "Wir wollen auch in der Champions League vorankommen, und wenn wir es dort unter die letzten Acht schaffen, dann sind wir schon einen Schritt weiter", sagte Niroomand.

In der vergangenen Saison setzten sich die BR Volleys in ihrer Champions-League-Gruppe auch deshalb als Gruppenzweiter durch, Jastrzebski Wegiel aus Polen corona-bedingt nicht antreten konnte und sowohl Hin- als auch Rückspiel kampflos für die Berliner gewertet wurden. Im Viertelfinale war für den deutschen Meister gegen Trentino Volley Endstation (1:3, 0:3).

Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind die BR Volleys diesmal jedoch stärker besetzt. "Der Kader wurde so zusammengestellt, dass wir in der Champions League eine echte Chance haben, um dort gut mitzuhalten", sagte Außenangreifer Ruben Schott. Der 27-Jährige, von AZS Olsztyn (Polen) nach Berlin zurückgekehrt, verstärkt mit seinen Annahmequalitäten und enormer Aufschlagstärke den Kader erheblich. Auch andere Neuzugänge wie Danani und Mittelblocker Jeffrey Jendryk stabilisieren das Abwehrverhalten.

Selbst nach bisher 13 Siegen in den 13 Pflichtspielen dieser Saison in den nationalen Wettbewerben begegnen die Volleys dem serbischen Meister aus Novi Sad mit gebührendem Respekt. "Wir brauchen eine gute, konzentrierte Leistung", sagte Niroomand. Nächster BR-Gegner in der Königsklasse ist am 15. Dezember auswärts Benfica Lissabon.

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Quelle: DPA