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BP verklagt ein Jahr nach Ölpest Bohrinsel-Eigentümer

BP verklagt ein Jahr nach Ölpest Bohrinsel-Eigentümer

Ein Jahr nach Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko schlägt der britische Ölgigant BP zurück. Das Unternehmen verklagte am Mittwoch (Ortszeit) in den USA die in der Schweiz ansässige Firma Transocean, von der sie die Unglücks-Bohrinsel 'Deepwater Horizon' geleast hatte.

BP geht außerdem gerichtlich gegen das Unternehmen Cameron International in Houston (Texas) vor, den Hersteller einer Einrichtung, die in Notsituationen automatisch den Ölfluss aus einer Quelle stoppt. In diesem Fall hatte dieser "Blowout Preventer" nicht funktioniert.

Die Ölplattform war am 20. April vergangenen Jahres explodiert. 11 Arbeiter starben. 780 Millionen Liter Rohöl strömten ins Meer, bis die Quelle in 1.500 Metern Tiefe im August geschlossen werden konnte. 48.000 Menschen kämpften gegen das Öl, das 1.000 Kilometer Küste verschmutzte.