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BP stutzt Ölpest-Entschädigungen

BP stutzt Ölpest-Entschädigungen

Der britische Ölkonzern BP will nach der Ölpest im Golf von Mexiko Entschädigungen stutzen, die zukünftige Einbußen Betroffener ausgleichen sollen. Jüngste Wirtschaftsdaten "legen nicht nahe, dass Einzelpersonen und Firmen einem materiellen Risiko künftiger Verluste" durch die Ölkatastrophe ausgesetzt seien, heißt es in einem Papier des Konzerns, das an den staatlich verwalteten Entschädigungsfonds (GCCF) ging. Als Folge der Ölpest hatte BP auf Druck der US-Regierung den mit 20 Milliarden Dollar (14 Mrd Euro) ausgestatteten Fonds eingerichtet, aus dem Opfer der Katastrophe entschädigt werden sollen.

BP machte in dem Dokument jedoch auch klar, dass der Konzern "sich weiterhin verpflichtet fühlt, alle legitimen Ansprüche zu begleichen". Allerdings müsse der GCCF seine Bewertung künftiger Verluste überprüfen, forderte BP. Es gebe "mehrere Stränge von Beweisen", die zeigten, dass die Erholung der Wirtschaft am Golf schon Ende 2010 eingesetzt habe und sich die positive Entwicklung 2011 fortgesetzt habe.