Nach Ausfällen des Ex-Champions

Fury-Promoter giftet: Wilder ein irrer Trumpianer

Schreit gerne: Deontay Wilder.
© USA TODAY Sports, Sarah Stier, te4

20. Februar 2021 - 12:28 Uhr

Arum vergleicht Wilder mit Trump

Erst war sein Einmarsch-Kostüm schuld an der Pleite gegen Tyson Fury vor einem Jahr. Dann beschuldigte er seinen Bezwinger, ihn mit illegalen Handschuhen vertrimmt zu haben. Und jüngst feuerte Ex-Schwergewichts-Champion Deontay Wilder auch noch seinen langjährigen Co-Trainer Mark Breland. Der Grund: Breland habe ihm beim Fury-Fight was ins Wasser getan. Furys US-Promoter Bob Arum erinnern die Wilder-Ausfälle an keinen geringeren als Donald J. Trump.

"Deontay Wilder macht keinen Sinn"

"Deontay Wilder wurde von unserem früheren Präsidenten Donald Trump verdorben, der dafür steht, dass man jede Lüge oder noch so absurde Sache sagen kann und manche Leute glauben es. In Trumps Fall haben sie es geglaubt und das Kapitol gestürmt. Deontay Wilder, was er gesagt hat: Völlig unverantwortlich", polterte Arum bei "Talk Sport".

Ob nun die Aussagen über Fury oder Breland. "Deontay Wilder macht keinen Sinn. Aber hey, wenn der frühere Präsident, der vier Jahre im Amt war, keinen Sinn macht – Wilder ist einfach ein weiterer Trumpianer", so der 89-Jährige.

Fury vs. Wilder auch vor Gericht

Fury und Wilder liefern sich zurzeit einen Rechtsstreit in den USA. Der Amerikaner will ein drittes Duell mit dem "Gypsy King" einklagen, nachdem er im Vorjahr eine vertraglich vereinbarte Klausel hierfür gezogen hatte. Furys Anwälte argumentieren, die Rematch-Option sei vergangenes Jahr ausgelaufen.

Fury verhandelt derzeit mit seinem britischen Rivalen Anthony Joshua über einen Vertrag für zwei Kämpfe 2021. Joshua-Promoter Eddie Hearn ließ jüngst wissen, dass nur noch Formalitäten zu klären seien. Der Rechtsstreit zwischen Fury und Wilder gefährde den britischen Mega-Fight nicht.