Zweithöchster Umsatz der Vereins-Geschichte

Borussia Dortmund scheffelt weiter Kohle

© dpa, Bernd Thissen, bt jbu nic

13. August 2019 - 15:16 Uhr

Dortmunds Kasse klingelt

In der kommenden Saison will Borussia Dortmund die Bayern-Meisterserie beenden. Mit namhaften Transfers hat sich der BVB dafür sportlich gewappnet - und auch finanziell können die Dortmunder den Angriff auf den Rekordmeister angehen.

Geschäftsbericht veröffentlicht

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke kann zufrieden auf die Saison 2018/2019 zurückblicken: Zwar verspielte sein Club die greifbare Meisterschaft und musste sich zum Ende der Saison doch wieder dem FC Bayern geschlagen gaben. Trotzdem gibt's Grund zu guter Laune: Die finanzielle Lage der Borussia.

Vereinsboss Watzke zufrieden

Denn im Geschäftsjahr 2018/2019 erzielte der Verein den zweithöchsten Umsatz der Club-Geschichte. Zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019 betrug der Umsatz 489,5 Millionen Euro. "Ich glaube, dass wir es richtig angehen, wenn wir weiterhin konsequent den deutschen Markt vor uns sehen, aber natürlich auch den internationalen Markt und speziell Asien und Amerika bearbeiten", zeigte sich Watzke zufrieden. "Die USA-Reise war nicht nur sportlich, sondern auch in Gänze ein Erfolg."

Dembélé und Aubameyang bescheren dem BVB Kohle

Fussball, Bundesliga, Deutschland, Herren, Saison 2017/2018, Supercup, Signal Iduna Park Dortmund: Bor. Dortmund, BVB (gelb) - FC Bayern München, FCB (rot) 6:7 n.E.; Jubel Pierre-Emerick Aubameyang (BVB) nach seinem Tor zum 2:1, zusammen mit Ousmane
Zwei, die dem BVB viel Geld und viele Tore einbrachten: Ousmane Dembélé (oben) und Pierre-Emerick Aubameyang.
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Einzig im Vorjahr war der Umsatz der Schwarzgelben noch höher. Im Rekordjahr 2017/2018 lag er bei 536 Millionen Euro. Zwei Mega-Transfers trugen maßgeblich zu dieser gigantischen Summe bei: Die Verkäufe der Stürmer Ousmane Dembélé für 105 Millionen Euro zum FC Barcelona und Pierre-Emerick Aubameyang für 64 Millionen Euro zum FC Arsenal bescherten dem BVB damals allein einen Transfererlös von 222 Millionen Euro. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison lag dieser Wert mit 120 Millionen Euro deutlich darunter.

Kampfansage an die Bayern

Neben den Finanzen habe der Club auch sportlich den Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt. "Wir haben eine gute Mannschaft, ein gutes Trainerteam, wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Saisonziele erreichen. Der Spannungskampf in der vergangenen Saison hat der Liga gutgetan und wir werden alles versuchen, dass es diese Saison wieder so spannend wird", sagte Watzke und schickte damit eine Kampfansage in Richtung München.

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