„Dortmund der perfekte Ort“

BVB bis zur Rente? Axel kann sich ewigen Witsel vorstellen

© dpa, Guido Kirchner, gki

24. August 2019 - 14:41 Uhr

Witsel ist nicht Dembelé & Co.

Axel Witsel denkt nicht im Traum daran, den BVB vor dem Ende seiner Vertragslaufzeit (Juni 2022) zu verlassen - im Gegenteil. Der Mann mit der Mähne kann sich sogar vorstellen, bis zum Ende seiner Karriere beim Vizemeister zu bleiben.

Witsel: Borusse auch nach 2022?

"Ich habe für vier Jahre unterschrieben und möchte diese vier Jahre auch beim BVB bleiben, vielleicht sogar länger. Dortmund ist ein Top-Club, und ich wollte unbedingt zu einem europäischen Top-Club, weil es mit 29 Jahren vielleicht meine letzte Chance war", sagte der belgische Publikumsliebling bei Spox. 

Video: BVB-Star Axel Witsel im Exklusiv-Interview

"Gut für mich und meine Familie"

Der Mittelfeldspieler war 2018 aus China zu den Schwarz-Gelben gewechselt - eine seiner besten Entscheidungen im Leben. "Ich bin viel herumgekommen. Deshalb ist es jetzt gut für mich und meine Familie, hier zu bleiben. Dortmund ist nicht die schönste Stadt der Welt, für uns aber der perfekte Ort, weil es nur zwei Autostunden von Belgien entfernt ist. Von China aus waren es noch elf Stunden mit dem Flugzeug", so Witsel, der beim BVB schneller einschlug als Tyson Fury bei Tom Schwarz: Gleich bei seinem Debüt am 20. August 2018 im Erstrundenspiel des DFB-Pokals gegen Fürth rettete Witsel die Borussia mit seinem zum Ausgleich in der Nachspielzeit in die Verlängerung (Endstand 2:1). Sechs Tage später lief Witsel für den BVB erstmals in der Bundesliga auf - und erzielte per Fallrückzieher das zwischenzeitliche 3:1 beim 4:1-Sieg gegen RB Leipzig.

BVB noch stärker als im vergangenen Jahr

Dass es in seinem ersten Jahr 'nur' zur Vizemeisterschaft gereicht hat, hat Witsel abgehakt. Jetzt heißt es: volle Attacke. "Wir müssen das Positive aus dieser Zeit mitnehmen. Am Ende eines Meisterschaftsrennens ist Erfahrung sehr wichtig - und davon hatte Bayern einfach mehr. Nun sind wir dank der Neuzugänge noch stärker", kündigte belgische Nationalspieler (103 Spiele) selbstbewusst einen knallharten Kampf um die Schale an.