Weltumsegler im RTL-Interview

Boris Herrmann: Werde Himmel und Erde für zweite Chance in Bewegung setzen

03. Februar 2021 - 15:32 Uhr

Zweite Weltumsegelung geplant

Er hat die Herzen im Sturm erobert – und dafür brauchte es keinen Sieg: Boris Herrmann ist als erster Deutscher allein und nonstop auf einer Regatta einmal um die Welt gesegelt. Der 39-Jährige hat an der Vendée Globe teilgenommen, der härtesten Segelregatta der Welt. Am Ende erreichte er als Fünfter das Ziel. Ein gutes Ergebnis, aber für den Hamburger wäre deutlich mehr drin gewesen, wäre er nicht auf der Zielgeraden noch mit einem Fischerboot kollidiert. Seit einigen Tagen ist Herrmann wieder zu Hause bei seiner Familie und verarbeitet dieses unglaubliche Abenteuer.

Im RTL/ntv-Interview erzählt der Deutsche, wie er die Weltumsegelung erlebt hat, welche Gedanken auf hoher See zu Erfolg oder Misserfolg beitragen und wie die Chancen auf eine zweite Teilnahme in vier Jahren stehen.

Frau hat ihn immer unterstützt

Geschafft hat er die Weltumsegelung auch mit der Unterstützung seiner Frau. Mit ihr telefonierte er regelmäßig über Satellit. Sie schickte ihm Videos von ihrem Baby und machte ihm Mut. "Das ist natürlich eine unglaublich große, wichtige, moralische, emotionale Unterstützung", so Herrmann.

In ein Loch falle er nach 80 Tagen auf See nun aber nicht. Gemeinsam mit seinen Partnern will er das Segelprojekt weiterentwickeln. Und am Wochenende lost der Hamburger erst einmal die Viertelfinal-Begegnungen im DFB-Pokal aus – obwohl er noch während seiner Reise über die Meere verraten hatte, dass er gar kein großer Fußball-Experte ist.

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