'Bond'-Regisseur hält Craig-Aus für richtig

Daniel Craig und Sam Mendes
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31. Dezember 2019 - 8:30 Uhr

Sam Mendes hat vollstes Verständnis für Daniel Craigs 'Bond'-Aus.

Der 51-jährige Schauspieler schlüpft nächstes Jahr zum letzten Mal in die Rolle des britischen Geheimagenten. 'Keine Zeit zu sterben' wird das fünfte 007-Abenteuer mit Daniel sein. Im Interview mit 'Bild' sprach 'Bond'-Regisseur Sam Mendes jetzt über das Craig-Aus. Auf die Frage, ob er den Ausstieg gut finde, antwortete er: "Absolut! Das ist okay! Daniel wird ja auch nicht jünger! Und er hat fünf tolle 007-Filme gestemmt." Besonders die Stunts seien nicht gerade einfach: "James-Bond-Drehs sind die Hölle! Wenn ich an die 007-Filme denke, dreht sich mein Magen um. Es ist verdammt schwer! Du fühlst dich wie ein Fußball-Nationaltrainer. Du musst es Millionen Fans recht machen. Es gibt keinen Sieg - nur Überleben. Und Daniel möchte wieder mehr Guinness trinken und Liverpool-Spiele gucken! Das hat er sich echt verdient!"

Tatsächlich hatte sich Craig schon lange konkrete Gedanken zu seinem Abschluss gemacht. "Ich hatte schon immer eine geheime Idee über alles in meinem Kopf und wohin ich die Handlung gerne lenken würde. Und 'Spectre' war nicht der richtige Film. Aber jetzt fühlt es sich so an", erklärte Daniel im Interview mit dem 'Empire'-Magazin. Der insgesamt 25. Bond-Film kommt am 2. April 2020 in die deutschen Kinos. In einem kürzlich veröffentlichten Trailer erhielten die Fans bereits Einblicke in die Handlung. Bösewicht Blofeld, gespielt von Christoph Waltz, befindet sich mittlerweile in Gefangenschaft des MI6, was nahelegen lässt, dass die Geschichte an 'Spectre' anbaut.

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