Bombenentschärfung: Mehr als 5000 Betroffene

Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Streifenwagen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Streifenwagen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
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27. November 2021 - 9:09 Uhr

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Erneut ist im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und entschärft worden. Rund 2150 Anwohner waren nach Angaben der Stadt von den Evakuierungsmaßnahmen am Freitag betroffen und mussten ihre Häuser verlassen. Weitere 2900 Personen, die 300 bis 500 Meter um die Fundstelle wohnen, mussten während der Entschärfungsmaßnahmen Zuhause bleiben.

Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger war demnach am Vormittag bei Gleisbauarbeiten auf einem Bahngelände an der Eisenbahnstraße entdeckt worden. Am späten Abend war die Entschärfung abgeschlossen. Der Bahnverkehr zwischen Mönchengladbach und Aachen konnte wieder aufgenommen werden. Die weiträumigen Straßensperrungen in Rheydt wurden wieder aufgehoben.

Bereits am 13. November hatte man auf demselben Bahngelände einen Blindgänger gefunden und erfolgreich entschärft.

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Quelle: DPA