12. Juli 2019 - 10:47 Uhr

Drohungen per Mail an Moscheen

Sowohl in München als auch in Iserlohn hat es am Donnerstag Bombendrohungen gegen mehrere Moscheen gegeben. In beiden Städten gingen die Drohungen per E-Mail ein.

Polizei fand in München nichts

In München wurden nach den Drohungen zwei Moscheen geräumt. Zwei islamische Gotteshäuser in Pasing und Freimann hatten "gleichlautende" E-Mails mit der Ankündigung einer Gefahrenlage erhalten. Die Gebäude wurden durchsucht, es wurden allerdings keine Hinweise auf Bomben gefunden, sagte eine Polizeisprecherin am Ende des Einsatzes.

Auch Durchsuchung in Iserlohner Moschee

Auch in Iserlohn in Nordrhein-Westfalen ging bei einer Moschee in der Bergwerkstraße eine E-Mail mit dem Hinweis auf eine Bombe ein. Der Bereich wurde laut Polizei abgesperrt, Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Derzeit wird das Gebäude mit Sprengstoffspürhunden durchsucht.

Erst kürzlich auch Drohung gegen Kölner Moschee

Erst am Dienstag hatte es in der großen Ditib-Zentralmoschee in Köln eine Bombendrohung gegeben. Auch hier wurde das Gebäude geräumt, die Polizei fand allerdings bei der Durchsuchung nichts.

In den letzten Monaten hatten sich Drohungen gegen öffentliche Einrichtungen gehäuft. So mussten bereits einige Rathäuser evakuiert werden, auch Gerichtsgebäude waren betroffen.