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Bombenanschlag in Mogadischu - Al-Schabaab als Täter vermutet

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist eine Autobombe explodiert. Ziel der Attacke war laut Augenzeugen eine Polizeistation. Zwei Polizisten wurden bei der Explosion verwundet. Tote gab es nicht. Es werde vermutet, dass die radikalislamische Al-Schabaab-Miliz hinter dem Angriff steckt, sagte ein Regierungsmitarbeiter. Kurz zuvor hatte die Polizei ein verdächtiges Fahrzeug bemerkt und vier Männer festgenommen. "Wir glauben, dass einer der Männer während des Verhörs ein Mobiltelefon oder eine Fernzündung benutzt hat, um die Bombe zu zünden", sagte Polizeioffizier Said Dahir.

Die Al-Schabaab hatte immer wieder Selbstmordanschläge verübt, seit sie im vergangenen August von Friedenstruppen der Afrikanischen Union (AMISOM) und Soldaten der Übergangsregierung weitgehend aus Mogadischu vertrieben worden war. Erst vor wenigen Tagen waren in Afgoye in der Nähe der Hauptstadt erneut schwere Kämpfe zwischen der AMISOM und den Rebellen entbrannt.

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