Bombe tötet Familie in Südafghanistan

In der südafghanischen Unruheprovinz Helmand hat eine Bombe am Straßenrand eine Familie in ihrem Auto getötet. Drei der fünf Toten seien Frauen, sagte der Sprecher des Provinzgouverneurs, Daud Ahmadi. Die Behörden machten die Taliban für die Explosion verantwortlich. Die Aufständischen wollen mit Sprengfallen vor allem ausländische Soldaten und afghanische Sicherheitskräfte treffen.

Nach UN-Angaben kamen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt 1.462 Zivilisten in Afghanistan bei Auseinandersetzungen zu Tode. Es war das blutigste Halbjahr seit Beginn des Krieges vor zehn Jahren.