Das Wochenende bringt ein letztes Mal Sommerwerte

Böse Zweiteilung: Wolken im Norden, Sonne im Süden

19. September 2019 - 19:36 Uhr

Der Norden guckt in die wolkige Röhre

Und wieder wird es eine kalte Nacht. Und wieder erwärmt es sich am Tag in der Sonne. Überall? Nein, nicht überall. Denn am Freitag gibt es über Deutschland ein zweigeteiltes Wetter: Im Norden wird es ziemlich wolkig, es ist auch mal ein Schauer drin. Im Süden hingegen entfaltet Hoch "Hanneke" schon seine Wirkung und bringt am Oberrhein bis zu 22 Grad. Herrlich. Im wolkigen Norden sind immerhin 15 bis 18 Grad drin.

Hier geht es zum Bodenfrostrisiko in den nächsten Tagen.

Der Freitag startet überall ziemlich kalt. Am wärmsten wird es noch unter den aufziehenden Wolken im Norden. Aber da, wo der Himmel aufklart, ist Bodenfrost möglich. Das kann eigentlich überall südlich einer Linie Osnabrück - Hannover - Berlin der Fall sein. Im Süden wird es dann in der Sonne aber schnell warm.

Mit welchen Temperaturen dann das (wahrscheinlich) letzte sommerliche Wochenende auf uns wartet und wann der Regen kommt, das sehen Sie im Video!

Schaurig-schön - Kraftwerke bei Morgenstimmung

Böse Zweiteilung: Wolken im Norden, Sonne im Süden
Schaurig schön, diese Aufnahme aus dem tschechischen Egertal, wo die Kraftwerksschlote rauchen.

Am Freitag geht unsere Nachhaltigkeitswoche zu Ende. Passend dazu ein Foto, das sinnbildlich für den Energiehunger der Menschen steht und gleichzeitig für ihre Sehnsucht nach intakter Natur. Beides in Einklang zu bringen - das ist die große Aufgabe unserer Zeit.

Großwetterlage: Südwind wärmt Deutschland wieder auf

Hoch "Hanneke" übernimmt die Hauptrolle in der Wetterküche und führt zu einer deutlichen Wetterberuhigung, indem es seinen Schwerpunkt in den kommenden Tagen von den Britischen Inseln nach Deutschland verlagert. Wind wird kein Thema mehr sein. Aber solange das Zentrum des Hochs westlich von Deutschland liegt, kommt noch kühle Luft zu uns. Das ändert sich am Wochenende. Dann wandert "Hanneke" nach Südosteuropa und es gelangen mit Südwind deutlich wärmere Luftmassen nach Deutschland - auch in den Norden.

Ausblick: Herbst kommt pünktlich

Der Samstag startet im Nordwesten und Norden teils herbstlich mit dichten Nebelfeldern, die lösen sich aber am Vormittag auf und dann scheint hier, wie bereits im größten Teil von Deutschland schlichtweg die Sonne von einem oftmals wolkenlosen und genial blauen Himmel. Die Temperaturen liegen zwischen 17 Grad auf Rügen und 25 Grad an Mosel und im Rheinland sowie im Ruhrgebiet.

Auch der Sonntag hat nochmal jede Menge Sonne auf der Tageskarte und mit 20 bis 27 Grad muss niemand frieren. Ganz im Westen, also dort wo Belgien, die Niederlande und Frankreich nahe sind, sollte man sich aber am Nachmittag und Abend auf mehr Wolken mit einzelnen Schauern und Gewittern einstellen.

Der Montag ist dann zumindest im Westen und Süden der Tag des Wetterwechsels. Es wird nass, allerdings bleiben die Temperaturen noch recht lau. Im Osten wird der Montag noch ein passabler Spätsommertag. Im Westen aber stellt sich pünktlich zum Herbstbeginn am 23. September um 9.50 Uhr der Herbst ein.

Wie warm es genau bei Ihnen wird, erfahren Sie bei uns! Laden Sie die Wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte herunter, um Ihre lokale Vorhersage für unterwegs zu erhalten.

Wie es die nächsten 7 Tage weitergeht, erfahren Sie hier.