Hamburger Tierschutzverein bittet um Hinweise

Wer hat den blinden Hunde-Opi Ferdinand im Wald ausgesetzt?

13. Dezember 2019 - 12:07 Uhr

Herzloser Besitzer ließ ihn im Wald zurück

Alleine und orientierungslos irrte Ferdinand durch einen Wald in der Nähe von Ratzeburg in Schleswig-Holstein. Zu seinem Glück entdeckte eine Mitarbeiterin des Hamburger Tierschutzvereines den etwa 15 Jahre alten Mischling. Im Tierheim wurde der Hundesenior von seinen Pflegern Ferdinand getauft. Das Traurige: Niemand hat bisher nach ihm gesucht. Deshalb gehen die Tierschützer davon aus, dass er ausgesetzt wurde. Denn Ferdinand wurde bereits am 10. November in dem Wald im Salemer Moor gefunden. Wie es dem rüstigen Hunde-Senioren heute geht, sehen Sie in unserem Video.

1.000 Euro Belohnung ausgesetzt

Wegen der besonderen Grausamkeit im Fall des blinden Hundesenioren hat der Hamburger Tierschutzverein jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für den Hinweis ausgesetzt, der zum Täter führt. 500 Euro steuerte eine anonyme Spenderin bei - weil sie so schockiert war über das, was Ferdinand angetan wurde.

Das Aussetzen eines Tieres ist in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro Geldstrafe bestraft werden. Wer etwas beobachtet hat oder Ferdinands ehemaligen Besitzer kennt, kann sich beim Hamburger Tierschutzverein melden: 040 211106 -25.

Hund Ferdinand wurde ausgesetzt
Der 15-jährige Ferdinand sucht ein neues Zuhause.
© RTL