15. Mai 2019 - 16:20 Uhr

Club will nach Saisonende entscheiden

Bleibt Hannes Wolf Trainer beim Hamburger SV oder nicht? Meldungen über eine vorzeitige Trennung dementiert der Club. "Die Aussagen von Bernd Hoffmann am Vortag zum Trainer haben Bestand", teilte der Verein am Mittwoch mit. Das heißt: Über Wolfs Zukunft in Hamburg soll erst nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg beraten werden.

Sportchef falsch zitiert

Zuvor hatte die 'Bild' die Trennung von Wolf vermeldet und HSV-Sportchef Ralf Becker wie folgt zitiert: "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen." Becker ließ mitteilen, dass er falsch zitiert worden sei. In seiner Aussage sei das Wort "vielleicht" unterschlagen worden.

Damit scheint trotz der desaströsten Rückrunde mit nur 16 Punkten aus 16 Spielen und vor allem dem verpassten Wiederaufstieg wieder offen, ob der 38-Jährige bei den Hamburgern Cheftrainer bleibt.

Kommt doch ein neuer Coach?

Trotz des Hin und Her: Als heißester Trainer-Nachfolger von Wolf gilt Noch-Gladbach-Trainer Dieter Hecking, der seinen Club ebenfalls zum Sommer verlassen wird. Auch Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF) und Peter Stöger (zuletzt Borussia Dortmund) sollen als potentielle Kandidaten im Gespräch sein, um den HSV dann in der zweiten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte wieder auf die große Bühne zurückzuführen. Für Bruno Labbadia ist der HSV trotz Gerüchten allerdings kein Thema. "Damit habe ich mich nicht beschäftigt. Darüber mache ich mir momentan keine Gedanken", sagte der Noch-Coach vom VfL Wolfsburg der 'Sport Bild'. Er sehe seine Zukunft eher im Ausland.