Sie konnten einfach nicht voneinander lassen

Erwischt! Polizisten knutschen 20 Minuten im Streifenwagen

In England haben zwei Beamte 20 Minuten lang im Streifenwagen rumgeknutscht (Symbolbild).
In England haben zwei Beamte 20 Minuten lang im Streifenwagen rumgeknutscht (Symbolbild).
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21. April 2021 - 15:04 Uhr

Knutsch-Marathon auf Parkplatz in England

Vielleicht dachten sie, es würde keinem auffallen – aber wahrscheinlich war's ihnen auch einfach egal: In Blackburn (England) ist ein Polizisten-Pärchen bei einem regelrechten Knutsch-Marathon erwischt worden. Volle 20 Minuten küssten sich die Verliebten und gaben sich keine Mühe, sich vor den Blicken ihrer Mitbürger zu schützen. Denn die beiden saßen in einem Streifenwagen, der mitten auf einem Supermarkt-Parkplatz stand.

Polizistin stieg zum Kollegen in den Streifenwagen

Ein Zeuge schilderte der "Daily Mail", was er vor der Filiale der Supermarktkette "Tesco" erlebte. "Ich hatte mit einem Freund mein Auto repariert, auf dem Parkplatz machten wir eine kleine Pause", berichtet er. "Mein Kumpel sah den Polizisten im Spiegel und bemerkte, dass eine Frau in sein Auto stieg. Das wirkte seltsam."

Zuvor hatten beide in unterschiedlichen Autos gesessen – er im Polizeiauto, sie in einem privaten. Offenbar sei die Polizistin zu dem Zeitpunkt nicht im Dienst gewesen, erklärte der Zeuge.

Passanten mussten zweimal hinsehen

Im Streifenwagen konnten die Verliebten dann nicht mehr voneinander lassen. 20 Minuten lang saßen sie dort dem Zeugen zufolge eng umschlungen und küssten sich. Vorbeilaufende Leute hätten zweimal hinsehen müssen, um zu glauben, was sie sehen. "Sie lachten, alberten rum und küssten sich", sagte er über das Polizisten-Pärchen. Insgesamt hätten sie sogar rund eine Stunde gemeinsam verbracht. Am Ende stieg die Polizistin aus, lief zur Fahrerseite – und gab ihrem Liebsten ein weiteres Küsschen.

Küssende Polizisten aus Blackburn haben sich entschuldigt

Die Polizei hat offenbar Verständnis für die verliebten Kollegen und hängt die Parkplatz-Knutscherei nicht an die große Glocke. Zwar wisse er um die öffentliche Wirkung, wenn solche Bilder in den sozialen Medien die Runde machten, erklärte ein Sprecher. Aber es handele sich um einen Einzelfall, und die Polizisten hätten sich für ihr Verhalten entschuldigt. "Die Angelegenheit ist damit abgeschlossen", sagte der Polizeisprecher.

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