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Bizarre Wendung: Jussie Smollett wird vom Opfer zum Verdächtigen

Bizarre Wendung: Jussie Smollett wird vom Opfer zum Verdächtigen

Jussie Smollett: Vom Opfer zum Verdächtigen beim Hassangriff
Hat Jussie Smollett seinen Angriff etwa inszeniert?
Derrick Salters/WENN.com, WENN

Der homophob-rassistische Angriff auf den Schauspieler Jussie Smollett machte weltweit Schlagzeilen

Auch einen Monat nach der schockierenden Attacke auf den Schauspieler Jussie Smollett (36, "Empire") sind noch keine Täter dingfest gemacht worden. Zwei Verdächtige mussten mangels Beweisen wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Derweil erhärtet sich ein schrecklicher Verdacht.

Die Geschichte klingt noch immer wie ein Alptraum: Jussie Smollett wird Mitte Januar vor seinem eigenen Haus überfallen, mit rassistisch-homophoben Drohungen beschimpft, mit Bleiche übergossen und mit einer Schlinge gewürgt. Es gibt zwar ein paar Videoaufnahmen, doch lange tappte die Polizei im Dunkeln, bis sie schließlich zwei Brüder festnimmt. Doch Olabinjo and Abimbola Osundairo bringen eine Wende im Fall, denn sie beschuldigen den Schauspieler, sie für die Inszenierung des Überfalls angeheuert und bezahlt zu haben. Die beiden sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß, doch jetzt soll der Fall einen Schritt weitergehen.

Eine Grand Jury soll entscheiden

Die Strafverfolger brachten eine Grand Jury ins Spiel, die sich die Darstellung der Osundairo-Brüder anhören soll. Anthony Guglielmi, Sprecher der Polizei von Chicago, bestätigte am Mittwoch 20. Februar auf Twitter, dass man Jussie Smollett nun als Verdächtigen im Fall einer Falschaussage behandeln würde: "Das Neueste vom Fall: Jussie Smollett wird jetzt offiziell als Verdächtiger in einer kriminellen Untersuchung der Polizei Chicago wegen falscher Anzeige behandelt. Die zuständigen Detectives präsentieren zur Stunde den Fall vor der Grand Jury von Cook County." Die Polizei hat bereits Zugang zu Telefondaten und finanziellen Transaktionen des Stars. Der Vergehen, dessen er bezichtigt wird, ist kein Kavaliersdelikt: Ihm drohen bei Verurteilung bis zu drei Jahre Haft.

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