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Aber: Weniger Berufsverkehr durch Corona

Bis zu 65 Stunden Zeitverlust! Das sind die "Stau-Hauptstädte" in Deutschland

Fahrzeuge stehen im Stau. Foto: Stephan Jansen/dpa/Symbolbild
Fahrzeuge stehen im Stau. Foto: Stephan Jansen/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

09. März 2021 - 9:57 Uhr

Pandemie sorgt für Entlastung auf den Straßen

Wer mit seinem Auto zur Arbeit unterwegs ist, der kennt sich mit Staus und zähflüssigem Verkehr wohl bestens aus. Besonders Pendler im Süden und im Norden haben 2020 wieder viel Zeit im Berufsverkehr verloren. Immerhin: Coronabedingt war der Zeitverlust im vergangenen Jahr in jeder Stadt deutlich geringer.

Der "Sieger" kommt aus dem Süden

Die Daten stammen vom Verkehrsdatenanbieter Inrix. Demnach ist München im bundesweiten Vergleich aktuell auf dem "traurigen" 1. Platz der Stau-Hauptstädte. Pendler verloren 2020 im Schnitt 65 Stunden im Berufsverkehr (im Vergleich zu freien Straßen). Berlin, Nürnberg und Hamburg folgen auf den nächsten Plätzen. Hier müssen Pendler "nur" zwischen 46 und 33 mehr Stunden pro Jahr im Auto einplanen. Am Ende des 70 Städte umfassenden Rankings stehen übrigens Koblenz und Wolfsburg – hier betrug der Zeitverlust gerade einmal 6 Stunden. Im internationalen Vergleich können sich unsere "Stau-Städte" übrigens sehen lassen: In New York (100 Stunden) oder Paris (88 Stunden) haben Pendler 2020 deutlich mehr Zeit als nötig im Auto verbracht.

Weniger Warten durch Corona?

Auf den ersten Blick werden diese Zahlen wohl nicht für positive Gefühle sorgen. Aber immerhin ging in jeder Stadt im Ranking der Zeitverlust im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück – bei den drei Erstplatzierten lag der Rückgang zwischen 25% und 31%. Laut Inrix habe zudem die Zahl der Fahrten in deutschen Innenstädten insgesamt abgenommen, auch die Zahl der Unfälle sei zurückgegangen.


Quelle: DPA / rtl.de

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