Billige Sonnenbrillen: Wie gut sind sie wirklich?

Smiling sandy snowman in red santa hat on the sea beach. Holiday concept can be used for New Year and Christmas Cards
Elena M.Kiryan

Sind billige Sonnenbrillen gut für uns?

Ob verspiegelt, rund, bunt, oder nur lustig … die Sonnenbrille soll gut aussehen, aber natürlich auch die Augen schützen. Doch welche Brille bietet den notwendigen Schutz? Nur die teuren ab 100 Euro, oder kann es auch das Billig-Modell vom Strandhändler sein? Wir haben für Sie den Test gemacht – mit einem überraschenden Ergebnis (einen aktuellen Sonnenbrillen-Vergleich finden Sie hier).

20 Brillen werden getestet. Am Strand gibt es die schon ab 3 Euro, in der Stadt zahlt man zwischen 4 und 15 Euro. Anhand der kleinen Nummer auf der Bügelinnenseite lassen sich vier Sonnenbrillenkategorien unterscheiden:

Kategorie 1: Eignet sich bei leichter Bewölkung.

Kategorie 2: Filtert 80 Prozent der Strahlung und ist ideal für den Sommer in Mitteleuropa.

Kategorie 3: Ist noch intensiver und empfehlenswert für Sommer im Süden.

Kategorie 4: Ist sehr dunkel und nur ratsam für Sonne im Hochgebirge. Im Straßenverkehr ist sie verboten.

Billige Sonnenbrillen mit überraschenden Ergebnissen im Test

Wichtig ist zu bedenken, dass nicht gilt: Je dunkler die Gläser der Brille, desto mehr UV-Schutz. Erst mit Hilfe eines Spektrografen kann getestet werden, wie gut die Billig-Brillen tatsächlich schützen. Patrick Niklaus vom TÜV Rheinland kennt das Ergebnis: “Was man sieht ist, dass alle von uns getesteten Brillen einen zumindest ausreichenden UV Schutz bieten.“ Wer hätte das gedacht – die Billig-Sonnenbrille sieht nicht nur gut aus und schont den Geldbeutel, sie erfüllt auch noch ihren Zweck und macht ihre Sache dabei ganz gut.