Er beteuert weiterhin seine Unschuld

Bill Cosby wütet auf Twitter gegen US-Medien

© dpa, Mark Makela, lis pat cul

4. Dezember 2019 - 12:34 Uhr

Bill Cosby: Boykott gewisser US-Medien gefordert

Während die USA Thanksgiving und den Black Friday zelebrierten, ging es auf Bill Cosbys (82) Twitter-Account heiß her. Der Ex-Comedy-Star sitzt seit Herbst 2018 wegen sexueller Nötigung im Gefängnis, wird aber nicht müde, seine Unschuld zu beteuern. Wie das Magazin  "Deadline" berichtet, wetterte er oder auch ein Vertrauter des Stars, gegen Teile der US-Presse. Konkret wurde auf der Plattform Politik gegen große US-Medien wie die "New York Times",  "Washington Post" oder "CNN" gemacht. 

Bill Cosby: Man solle die Fake News nicht glauben

Bill rief seine Follower dazu auf, die angeblichen Fake News über seine Person nicht zu glauben und diese Medien zu boykottieren. Stattdessen solle man sich lieber mit der "Black Press USA" beschäftigen. Dieser US-Nachrichtenseite hatte Bill vergangene Woche aus dem Gefängnis heraus das erste Interview seit Haftantritt gegeben. Darin wurde deutlich, dass er sich auch weiterhin für unschuldig hält. So bezeichnete er die Geschworenen als "Betrüger" und erklärte, dass er keine Reue fühle. Auf Twitter schrieb er dazu: "Diese Woche hat "Black Press USA" seine Macht und Relevanz für die Welt unter Beweis gestellt".

Bill Cosby wird sexuelle Nötigung vorgeworfen

Der frühere Entertainer wurde 2018 zu drei bis zehn Jahren Haft verurteilt, weil er 2004 die kanadische Universitätsangestellte Andrea Constand (46) unter Drogen gesetzt und sexuell genötigt haben soll. Zusätzlich wurden Vorwürfe von bis zu 60 weiteren Frauen bekannt, die Cosby Ähnliches vorwarfen.
Erst im August dieses Jahres hatten Bills Anwälte Berufung eingelegt.

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