Bildungsministerin Prien verteidigt Präsenzunterricht

Karin Prien (CDU), Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, spricht. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild
Karin Prien (CDU), Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, spricht. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild
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14. Januar 2022 - 17:13 Uhr

Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) hat am Ende der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien die Corona-Teststrategie und den Präsenzunterricht verteidigt. "Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen jetzt so viel Normalität wie möglich", teilte Prien am Freitag mit. In den ersten Tagen nach den Weihnachtsferien seien viele positive PCR-Tests gemeldet worden. Mittlerweile zeige sich aber, dass Schüler und Lehrkräfte in Schleswig-Holstein vergleichsweise geringer am Infektionsgeschehen beteiligt seien als die Gesamtbevölkerung. An drei Tests pro Woche wolle man festhalten.

Von Montag an gelten nach Priens Angaben neue Regeln für Kontaktpersonen und Infizierte. Trete in Schulen ein Corona-Infektionsfall auf, der durch einen PCR-Test bestätigt wird, bestehe für andere Personen keine Absonderungspflicht. Ausnahmen davon seien möglich, wenn die Schutzmaßnahmen nicht eingehalten worden seien. Wer eine Auffrischungsimpfung erhalten habe, frisch doppelt geimpft, geimpft und genesen oder frisch genesen sei, müsse auch dann nicht in Quarantäne, wenn der Kontakt zu einer infizierten Person außerhalb der Schule erfolgt sei.

Gibt es einen durch PCR-Test bestätigten Infektionsfall, sollen die Lerngruppen, mit denen der Betroffene Kontakt hatte, ein Informationsschreiben bekommen. Für infizierte Schüler und Lehrer, gelte eine Isolation von sieben Tagen.

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Quelle: DPA