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"Das war grottenschlecht"

Deutsche Biathletinnen erleben Staffel-Desaster

Biathlon: Weltmeisterschaft
Biathlon: Weltmeisterschaft
© dpa, Sven Hoppe, shp

04. März 2021 - 18:21 Uhr

Biathlon: Deutsche Staffel läuft hinterher

Ein Debakel mit Folgen: Die deutsche Silber-Staffel hat beim Weltcup in Nove Mesto ohne Denise Herrmann ein Desaster erlebt. Maren Hammerschmidt, Vanessa Hinz, Janina Hettich und Franziska Preuß mussten sich zwölf Tage nach ihrem starken WM-Auftritt über die 4x6km mit einem schwachen zwölften Rang begnügen. So schlecht war eine deutsche Frauen-Staffel bislang nur einmal gewesen: 2019 in Hochfilzen.

Biathlon-Trainer: "Das war von vorne bis hinten schlecht"

Mit dem Auftritt verschenkte die Staffel auch die kleine Kristallkugel für die Disziplin-Wertung. "Das ist noch ärgerlicher. Die wollten wir endlich mal wieder gewinnen. Die Enttäuschung ist schon echt groß", sagte Hinz im ZDF völlig geknickt.

DSV-Trainer Florian Steirer kritisierte die Leistung deutlich. "Das war von vorne bis hinten schlecht. Da fällt mir positiv nicht viel ein. Was wir speziell in der Loipe abgeliefert haben, war grottenschlecht."

Der Sieg ging an Schweden (0+6) knapp vor Belarus (0+9/+ 1,2 Sekunden) und Frankreich (1+8/+28,7). Das DSV-Quartett (0+10), das in diesem Winter einmal gewonnen und insgesamt vier Mal auf dem Podest gestanden hatte, lag 1:57,7 Minuten zurück. Dadurch vergaben Preuß und Co. auch noch den Sieg in der Disziplin-Wertung. Die punktgleichen Schweden sicherten sich die kleine Kugel nach zwei Saisonsiegen.

Herrmann verzichtete nach einem überstandenen Infekt auf den Start in der Staffel. Dies sei, sagte DSV-Coach Kristian Mehringer, aber eine "reine Vorsichtsmaßnahme" gewesen. Die 32-Jährige wird im Sprint am Samstag (11.00 Uhr) und in der Verfolgung am Sonntag (12.00 Uhr) wieder an den Start gehen.

RTL.de/sid

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