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Bewegender Post: Muslim Tarek Mohamed ruft seine Glaubensbrüder zu mehr Respekt und Frieden auf

Bewegender Post: Muslim Tarek Mohamed ruft seine Glaubensbrüder zu mehr Respekt und Frieden auf

"Ich will in Frieden mit meinen türkischen, deutschen, kurdischen und jüdischen Brüdern und Schwestern leben"

"Mir liegt etwas Großes am Herzen. Ich habe lange genug die Klappe gehalten." Mit diesen Worten beginnt eine Nachricht bei Facebook, deren Botschaft gerade unzählige Menschen erreicht und rührt.

Tarek Mohamad wendet sich in einem langen Post an seine Glaubensbrüder und ruft sie zu mehr Toleranz und Frieden auf. Und gleichzeitig räumt er auch mit falschen Vorurteilen auf: "Ich will nicht Europa einnehmen! Ich will in Frieden mit meinen türkischen, deutschen, kurdischen und jüdischen Brüdern und Schwestern leben."

Bei vielen Menschen sind die Vorbehalte gegen den Islam in den letzten Jahren stark gewachsen - vor allem wegen Bewegungen wie dem sogenannten Islamischen Staat. Von der Terrormiliz distanziert sich Tarek deutlich: Für ihn widerspricht der IS den Grundsätzen des Islams. "Der Islam ist eine friedliche und tolerante Religion! Er toleriert jedes Lebewesen auf dieser Erde! Ich liebe die Menschen hier in diesem Land, meine Freunde, egal woher sie kommen und bin Gott dankbar, dass mir hier ein Leben in Wohlstand und Sicherheit gegeben wird."

Er will für seine Überzeugung auf die Straße gehen

Schließlich sei es genau dieses sichere Leben gewesen, warum viele Muslime nach Deutschland gekommen seien. Und darum findet Tarek auch deutliche Worte für diejenigen, die sich nicht anpassen wollen. "Hört auf kriminelle Sachen zu machen! Hört auf, Frauen als Schlampen zu betrachten! Hört auf, den Menschen den Glauben aufzwingen zu wollen. Lebt den Islam selbst friedlich und ansonsten geht eurer geregelten Arbeit friedlich nach."

Für Tarek soll es aber nicht nur bei Worten bleiben. Er kündigt an, eine Demonstration anzumelden. Damit will er zeigen, wie der wahre Islam aussieht - friedlich und respektvoll. "Wir sind es den Deutschen schuldig, wir sind es dem friedlichen Islam schuldig und wir sind es unseren Kindern schuldig!"